Wer macht denn so etwas?

Giftköder in Wächtersbach ausgelegt: Hund muss in Tierklinik behandelt werden

Zu dem Vorfall, der bereits am 28. Dezember geschah, hatte eine Hundebesitzerin entsprechend Anzeige erstattet. - Symboldbild: Pixabay


Montag, 05.01.2026

WÄCHTERSBACH - Wegen des Verdachts ausgebrachter Giftköder hat die Polizei in Gelnhausen jüngst Ermittlungen in Sachen eines Verstoßes nach dem Tierschutzgesetz eingeleitet.

Zu dem Vorfall, der bereits am 28. Dezember geschah, hatte eine Hundebesitzerin entsprechend Anzeige erstattet. Demnach war die Frau mit ihrem Vierbeiner an dem Tag auf einem parallel zur B 276 verlaufenden Feldweg zwischen Wächtersbach und dem Freibad unterwegs, als das Tier etwas fraß. Sie brachte den Hund sofort in eine Tierklinik, wo er einen großen Teil dessen, was er zuvor aufgenommen hatte, erbrach.

Mit Rattengift versetztes Hundefutter


Nach ersten Erkenntnissen geht die Polizei davon aus, dass es sich dabei um mit Rattengift versetztes Hundefutter handelte. Eine Polizeistreife fand an dem Feldweg eine bläulich verfärbte Substanz, die diese Annahme stützte und deren Reste beseitigt wurden. Da der Hund wohl nicht alles erbrochen hatte und sich sein Zustand in der Folge verschlechterte, musste er erneut in tierärztliche Behandlung und ist in der nächsten Zeit auf die Einnahme von Medikamenten angewiesen.

Hinweise nehmen die Beamtinnen und Beamten unter der Rufnummer 06051/827-0 entgegen. (red)

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