Krokodil-Alarm in Beindersheim? Polizei rückt nach ungewöhnlichem Notruf aus
Montag, 02.03.2026
von Redaktion Kinzig News
BEINDERSHEIM - Ein vermeintlich gefährlicher Fund im Uferbereich eines Tümpels hat am Samstagnachmittag für einen Polizeieinsatz zwischen Beindersheim und Großniedesheim gesorgt, nachdem ein Spaziergänger dort ein Krokodil gesichtet hatte.
Gegen 15 Uhr erreichte die Beamten der Polizeiinspektion Frankenthal am 28. Februar der Notruf eines 50-jährigen Mannes. Dieser war in der Großniedesheimer Straße unterwegs, als er im Schilf eines Gewässers das reglose Reptil entdeckte. Die Schilderung klang ernst genug, um eine Streife umgehend zum Fundort zu beordern.
Polizisten sehen Wahrheit erst auf den zweiten Blick
Wie aus dem offiziellen Polizeibericht des Präsidiums hervorgeht, bestätigte sich die Sichtung zunächst auch für die eintreffenden Polizisten. Tatsächlich lag im Uferbereich ein täuschend echtes Krokodil. Die Beamten näherten sich dem Tier unter entsprechenden Vorsichtsmaßnahmen, um die Lage genauer zu sondieren.
Entwarnung am Tümpel
Bei der näheren Betrachtung aus kurzer Distanz wich die Anspannung jedoch schnell einer Erleichterung. Das vermeintliche Raubtier entpuppte sich als eine Figur aus Plastik. Die Nachbildung war so detailliert gefertigt, dass sie aus der Ferne selbst für das geschulte Auge kaum von einem echten Tier zu unterscheiden war. Ob das Krokodil dort absichtlich als Scherz platziert oder lediglich entsorgt wurde, blieb zunächst unklar.
Für die Polizei endete der Einsatz ohne Gefahr für Mensch oder Tier, aber mit einer kuriosen Geschichte im Einsatzprotokoll. (red)