Messer, Schlagring und Tierabwehrpistolen ...

Hanau: Polizei stellt mehrere unerlaubte Gegenstände in Waffenverbotszone sicher

Mit einer gemeinsamen Kontrollaktion haben Stadt- und Landespolizei am Freitag erneut die Einhaltung der Bestimmungen der Waffenverbotszone in der Hanauer Innenstadt überprüft. - Foto: Polizeipräsidium Südosthessen


Montag, 16.03.2026

HANAU - Mit einer gemeinsamen Kontrollaktion haben Stadt- und Landespolizei am Freitag erneut die Einhaltung der Bestimmungen der Waffenverbotszone in der Hanauer Innenstadt überprüft. An dem Einsatz waren Kräfte des Polizeireviers Hanau, der Stadtpolizei sowie der Bereitschaftspolizei beteiligt.

Die Einsatzkräfte kontrollierten von 15 Uhr bis in die Abendstunden hinein insgesamt 261 Personen.

Polizei erhöht Präsenz 


"Ziel der Maßnahmen war neben der Durchsetzung der in der Waffenverbotszone geltenden Regelungen insbesondere auch eine deutlich sichtbare Präsenz an relevanten Örtlichkeiten. Damit soll nicht nur möglichen Verstößen frühzeitig begegnet, sondern auch das Sicherheitsgefühl der Bevölkerung gestärkt werden. Denn insbesondere Gewalttaten wirken sich auf das Sicherheitsempfinden aus", heißt es aus dem Polizeipräsidium Südosthessen.

Im Verlauf der mehrstündigen Kontrollen stellten die Ordnungshüter mehrere dort verbotene Gegenstände fest. Insgesamt wurden drei Messer, ein Schlagring, drei Tierabwehrpistolen sowie drei Tierabwehrsprays aufgefunden und in amtliche Verwahrung genommen. In den jeweiligen Fällen stellten die Beamten Personalien fest und prüfen nun die Einleitung von Ordnungswidrigkeitenverfahren.

Tuner-, Raser- und Poserszene ins Visier genommen


Im Anschluss an diese Maßnahmen in der Innenstadt verlagerte sich der Einsatz in den Bereich Hanau-Wilhelmsbad. Dort hatten sich in der Vergangenheit wiederholt Angehörige der sogenannten Tuner-, Raser- und Poserszene getroffen. Bei den Kontrollen lag der Schwerpunkt insbesondere auf der Einhaltung bestehender Verkehrsregelungen, der Reduzierung unnötigen Lärms sowie der Durchsetzung von Durchfahrtsverboten.

Dabei überprüften die Einsatzkräfte 15 Fahrzeuge sowie 27 Personen. Im Ergebnis stellten die Beamten acht Verstöße gegen bestehende Durchfahrtsverbote fest. Gegen die verantwortlichen Fahrzeugführer wurden ebenfalls entsprechende Ordnungswidrigkeitenanzeigen gefertigt.

"Klares Zeichen setzen"


Andreas Thiem, Leiter des Polizeireviers Hanau, resümierte: "Mit einer erhöhten Präsenz und gezielten Kontrollmaßnahmen rund um den Freiheitsplatz wollen wir konsequent für Sicherheit sorgen. Die Ergebnisse zeigen, dass solche Einsätze notwendig sind: Verbotene Gegenstände konnten sichergestellt und Verstöße festgestellt werden. Gleichzeitig setzen wir damit ein klares Zeichen, dass wir Regelverstöße im Bereich der Waffenverbotszone sowie im Umfeld der Tuner-, Raser- und Poserszene nicht tolerieren. Unser Ziel ist es, mögliche Gefahren frühzeitig zu erkennen und zu unterbinden, damit sich die Menschen in Hanau weiterhin sicher fühlen können."

Die Polizei kündigte an, auch künftig vergleichbare Kontrollmaßnahmen durchzuführen. (red)

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