Bessere Erreichbarkeit durch neue Telefonanlage

Moderne Anlage stellt Teil der Rathaus-Digitalisierung in Bad Soden-Salmünster dar

Der EDV-Administrator Maximilian Stephan, hier mit der Auszubildenden Xenia Taube, zeigt sich federführend für die Einführung der neuen Telefonanlage bei der Stadtverwaltung Bad Soden-Salmünster. - Foto: Stadt Bad Soden-Salmünster


Mittwoch, 23.11.2022

BAD SODEN-SALMÜNSTER - Bei Stadtverwaltung Bad Soden-Salmünster steht eine weitere Digitalisierungsmaßnahme kurz vor dem Abschluss. Mit einer neuen Telefonanlage, welche vollständig softwaregestützt sein wird, soll das Serviceangebot erheblich verbessert werden. 

„Wir wurden in der Vergangenheit häufiger damit konfrontiert, dass die Bediensteten im Rathaus teils nur sehr schwer zu erreichen gewesen sind“, führt Bürgermeister Dominik Brasch aus, welcher die neue Anlage zusammen mit dem EDV-Administrator der Stadtverwaltung, Maximilian Stephan, vorstellt. Die seitherige analoge Telefonanlage stieß gerade in den „Lockdown-Zeiten“, in welcher etliche Bedienstete aufgrund der arbeitsschutzrechtlichen Abstandsregelungen aus dem Homeoffice heraus gearbeitet haben, an ihre Grenzen. „Rufweiterleitungen und Telefonvermittlungen waren nicht möglich, ein Anrufbeantworter konnte über das seitherige System nicht geschaltet werden und die Bediensteten im Homeoffice mussten ihre Gespräche über extra hierfür erworbene Mobiltelefone führen“, führt Stephan aus.


Unter dienstlicher Nummer erreichbar

Die neue Anlage, welche über das ortsansässige Unternehmen CRIMSON Technology erworben wurde, ist bei jedem Bediensteten auf dem Desktop hinterlegt und kann von dort aus mit einer Software gesteuert werden. Dies bringt den Vorteil, dass die Bediensteten unter ihrer dienstlichen Nummer erreichbar sind, wenn Sie an ihrem Rechner arbeiten. Sei es im Büro wie auch im Homeoffice. Zudem verhelfen wesentlich bessere Einstellungsmöglichkeiten dazu, dass die Anrufer auch dann an ihr Ziel gelangen, wenn der Bedienstete mal nicht erreichbar sein sollte. Und zu guter Letzt wird jeder Bedienstete seine eigene Voicebox haben, auf welcher man Nachrichten hinterlassen kann.

Durch die softwaregestützte Telefonie entfallen an vielen Arbeitsplätze zudem die bekannten Telefonapparate. Diese werden durch schnurlose Headsets ersetzt, sodass ein noch flexibleres Arbeiten möglich ist. Neben monatlichen Lizenzgebühren für die Software, wurden für Hardware, bestehend aus Telefonapparaten und Headsets circa 15.000 € aufgewandt.

Im Zuge der Inbetriebnahme wechselt die Stadt Bad Soden-Salmünster zudem auch den seitherigen Telefonanbieter. „Aufgrund der Internettelefonie bedarf es nicht mehr der klassischen Telefonanschlüsse“, führt der EDV-Admin Maximilian Stephan aus. Dies erspart der Stadt monatlich rund 300 Euro Telefonkosten, so Stephan weiter.

Im Rahmen der Umstellung des Anbietervertrages ist aber auch eine Portierung der seitherigen Telefonnummer der Stadtverwaltung erforderlich. Diese wird am Montag, den 28.11.2022, zwischen 8 und 12 Uhr, erfolgen. Während dieser Zeit kann es vorkommen, dass die Stadtverwaltung nur eingeschränkt telefonisch erreichbar sein wird. (red)

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