FREIGERICHT
Bürgermeister Albrecht Eitz (SPD): "Bau ist das ganz große Thema bei uns"
Archivfoto: Moritz Pappert
Dienstag, 01.03.2022
Die Gemeinde Freigericht hat fünf Ortsteile mit insgesamt 15.700 Einwohnern. Bürgermeister ist Dr. Albrecht Eitz (SPD). Seit dem 1. Januar 2019 ist er im Amt. KINZIG.NEWS hat mit ihm über aktuelle Projekte der Gemeinde gesprochen.
Ein großes Thema in der Gemeinde ist die mögliche Errichtung von Windkraftanlagen im Wald bei Neuses. "Es war klar, dass es eine Initiative für ein Bürgerbegehren geben wird. Das scheint sehr erfolgreich zu werden. Das Forum wird vermutlich erreicht werden, sodass wir im Sommer einen Bürgerentscheid zu diesem Thema haben werden", sagt Eitz.
Weiteres großes Thema ist die Ortsumgehung Freigericht-Hasselroth. "Das Projekt bekommt neuen Schwung, indem das Land Hessen festgestellt hat, dass es bei den Planungen zu Ortsumgehungen die höchste Priorität in ganz Hessen hat. Das war lange nicht klar. Das bedeutet, dass wir hier in weitere Planungsschritte gehen werden."
"Bauen hier Freigerichts Zukunft"
Auch das Gelände der alten Lederfabrik soll wieder belebt werden. "Wir bauen hier Freigerichts Zukunft. Zum einen kommen hier junge Familien mit Kindern, die beleben unseren Ortsteil. Auf der anderen Seite auch eine Kombination aus betreutem Wohnen und Pflegeeinrichtungen. Sodass wir für alle Generationen etwas haben."
Im Ortsteil Bernbach entsteht laut Bürgermeister Eitz außerdem eine fünf-gruppige Kita und ein neues Feuerwehrhaus. "Die sogenannte Wehr Freigericht-Nord entsteht aus den Feuerwehren Altenmittlau und Bernbach. Das sind große Bauprojekte, die uns am Laufen halten", sagt Eitz. Allgemein sei Bau das ganz große Thema in der Gemeinde.
Im Bereich der Gremien gefällt ihm besonders der "angenehme Politikstil" in der Gemeinde. "Man hat nicht so einen kontroversen Stil, sondern versucht alles im Konsens zu lösen. Aber am Ende des Tages gibt es eine Mehrheit und es ist auch wichtig, dass Mehrheiten akzeptiert werden und Minderheiten geschützt werden. Das setzen wir mittlerweile ganz gut um", sagt Eitz abschließend.