OFFENBACH

Hund sollte "beschlagnahmt" werden: Halterin dreht komplett durch

Die Polizei ist am Montagmorgen in die Offenbacher Spießstraße zur Unterstützung von Bediensteten der Stadt Offenbach gerufen worden.
Symbolbild: KN/Jonas Wenzel (Yowe)


Dienstag, 06.01.2026

Bei einer "Beschlagnahme" eines Hundes in Offenbach ist die Halterin komplett durchgedreht ...

Die Polizei ist am Montagmorgen in die Spießstraße zur Unterstützung von Bediensteten der Stadt Offenbach gerufen worden, nachdem diese dort anlassbezogen eine tierschutzrechtliche Verbotsverfügung bei einer Bewohnerin der Straße vollstrecken wollten. Konkret war die "Beschlagnahme" eines Hundes beabsichtigt.

Spezialkräfte der Polizei im Einsatz


Wie die Polizei mitteilt, habe sich die Frau bei der Ansprache jedoch in ihre Wohnung zurückgezogen und sei in der Folge höchst unkooperativ und in einem emotional stark aufgewühlten Zustand gewesen. In dem Zusammenhang soll sie die eingesetzten Kräfte unter anderem bedroht und mit Gegenständen beworfen haben. Da sie äußerte, dass sie eine Schusswaffe habe und drohte, diese einzusetzen, wurden Spezialkräfte der Polizei hinzugezogen.

Diese konnten die Frau am Nachmittag bei einem geplanten Zugriff im Zuge einer angeordneten Wohnungsdurchsuchung in ihrer Wohnung unverletzt festnehmen. Sie wurde bis auf Weiteres in eine Fachklinik überstellt. Im Zuge dessen wurde auch der Hund in der Wohnung vorgefunden und durch die Einsatzkräfte letztlich "beschlagnahmt".

Gegen die Frau wurden Ermittlungen unter anderem wegen Verdachts der Bedrohung eingeleitet. (red)