NEU-ISENBURG
Alarm in Neu-Isenburg: Dieser Notruf sorgte bei der Polizei für einen hohen Puls
Foto: Polizeipräsidium Südosthessen
Donnerstag, 22.01.2026
Die Nachricht, die bereits am Dienstagnachmittag beim Polizeinotruf einging, klang zunächst sehr ernstzunehmend und trieb den Puls bei den ausrückenden Streifen kurzzeitig in die Höhe. Letztlich wurde der Einsatz in Neu-Isenburg aber unter der Rubrik "falscher Alarm" verbucht.
Was war geschehen?
Ein aufgeregter Passant hatte den Beamten gegen 15.30 Uhr mitgeteilt, dass ein halbmaskierter Mann im Bereich der Bahnhofstraße/Kurt-Schumacher-Straße mit einem Gewehr auf und ab laufe und damit herumhantiere. Mithilfe der Angaben des Anrufers spürten die loseilenden Streifenbesatzungen kurz darauf einen 33-Jährigen auf, der auf die zuvor abgegebene Beschreibung zutraf und eine medizinische Mund-Nasen-Bedeckung im Gesicht trug.
Wenn Männer Kind spielen ...
Dabei hatte er ein Spielzeuggewehr, mit dem man kleine Schaumstoffgeschosse verschießen kann. Er habe die Plastik-Knarre in einem Mülleimer gefunden, diese mitgenommen und eben in der Hand gehalten, so die Aussage des Mannes auf Nachfrage der Beamten, was das Ganze auf sich habe.
Dass das Herumgefuchtel bei anderen mitunter Irritationen oder gar Angst auslösen kann, war dem Mann offenbar nicht so recht bewusst. Abgesehen davon, dass er mangels "Munition" gar nicht hätte "schießen" können, hatte die Sache für ihn außer der Personalienfeststellung keine weiteren Konsequenzen. Der Gegenstand wurde erneut entsorgt - diesmal aber endgültig. (red)