NIDDERAU

Nidderau: Investor nimmt sich sozialem Wohnungsbau an - Grüne reagieren

Alois Müller und Gabriele Hohmann (OV Vorsitzende) vor der Baugrube "In den Borngärten", Nidderau - Ostheim.
Foto: Grüne Nidderau
von Redaktion Kinzig News


Sonntag, 25.01.2026

Die Fraktion von Bündnis 90/Die Grünen in Nidderau begrüßt die einstimmige Entscheidung des Ausschusses für Stadtentwicklung, Infrastruktur und Klimaschutz (SIK), den geplanten sozialen Wohnungsbau "In den Borngärten" durch einen privaten Investor umsetzen zu lassen. 

Wie Alois Müller, Mitglied der Grünen im SIK, betont, sei dieses Modell nicht nur effizienter, sondern entlastet auch den städtischen Haushalt. 

Vergabe an Investor unumgänglich

"Am Mühlberg sind die 20 von einem Investor geplanten Sozialwohnungen kurz vor der Fertigstellung. Wie wir am dortigen Bau sehen, ist es für die Stadt letztendlich weniger aufwendig und auch finanziell günstiger. Deshalb haben wir uns von Anfang an für die Vergabe an einen Investor eingesetzt.“

Rot-Grün hat es sich in Nidderau zur Aufgabe gemacht, bezahlbaren Wohnraum zeitnah zu schaffen. Während kommunale Bauprojekte oft durch bürokratische Hürden und ein enges Korsett bei den Ausschreibungen verteuert und verzögert werden, ermöglicht die Zusammenarbeit mit Investoren eine beschleunigte Realisierung – ohne Qualitätsverluste bei den sozialen Standards.

Keine Verzögerungen erlaubt

"Gerade in Zeiten explodierender Mieten und knappen Wohnraums können wir uns Verzögerungen nicht leisten. Das Investorenmodell ist hier ein sinnvoller Kompromiss, um schnell handlungsfähig zu werden“, so Müller weiter.

„Wir erreichen mit geringem finanziellen Aufwand das Belegungsrecht für die Sozialwohnungen für 25 Jahre und müssen kein eigenes Kapital aufnehmen. Damit bleiben die bei allen Kommunen immer knapperen finanziellen Mittel für weitere wichtige Projekte, wie zum Beispiel den Ausbau des Nahverkehrs, zur Verfügung", so die Grünen weiter. 

Abschließend ergänzten sie: "Es ist halt schon entscheidend, wer in Nidderau die Verantwortung trägt.“ (red)