NEUBERG

Überladen und mit "falscher" Fahrerkarte unterwegs: Polizei zieht Brummifahrer aus dem Verkehr

Brummifahrern auf den Zahn gefühlt haben am Dienstag Beamtinnen und Beamte der Verkehrsinspektion auf dem an der Autobahn 45 gelegenen Parkplatz Pfingstweide.
Fotos: Polizeipräsidium Südosthessen


Mittwoch, 11.02.2026

Brummifahrern auf den Zahn gefühlt haben am Dienstag Beamtinnen und Beamte der Verkehrsinspektion auf dem an der Autobahn 45 gelegenen Parkplatz Pfingstweide im Rahmen der ROADPOL-Aktionswoche "Truck and Bus". 

Insgesamt 77 Lastkraftwagen und 87 Personen sind kontrolliert worden: Dabei stellten die Einsatzkräfte eine Vielzahl von Verstößen fest.

"Ziel der Maßnahme war es, die Einhaltung von Sicherheitsvorschriften zu überprüfen und Verstöße im Straßenverkehr zu ahnden, insbesondere auf Autobahnen, wo die Gefahr durch unsachgemäß betriebene Fahrzeuge besonders groß ist. Zu diesem Zweck wurde auch eine Waage aufgebaut, um die Lastkraftwagen auf ihre zulässige Gesamtmasse zu überprüfen", heißt es aus dem Polizeipräsidium Südosthessen.

Komplett überladen


Bei einem Holztransporter aus Nordrhein-Westfalen wurde ein Verfahren zur Vermögensabschöpfung eingeleitet. Der Transporter war stark überladen. Darüber hinaus besteht der Verdacht der Fälschung beweiserheblicher Daten, weshalb Fahrzeug und Lenker nach Beweismitteln durchsucht wurden.

Weiterfahrt unter "falscher" Fahrerkarte


Auch in einem weiteren Fall soll der Lkw-Lenker seine Fahrt nach Erreichen der erlaubten Lenkzeit fortgesetzt haben - offenbar unter einer "falschen" Fahrerkarte. Die Verkehrsspezialisten stellten die Fahrerkarte sicher.

Am Ende des Tages standen zwölf Verstöße gegen die Sozialvorschriften, sechs Verstöße gegen die ordnungsgemäße Ladungssicherung, fünf Strafanzeigen sowie acht weitere Ordnungswidrigkeiten zu Buche. In zwei Fällen untersagten die Einsatzkräfte die Weiterfahrt. Drei Lastkraftwagen wiesen Mängel auf, die nun behoben werden müssen.

Sicherheitsleistungen in einer Gesamthöhe von rund 6.300 Euro sowie 260 Euro Verwarngelder wurden geahndet. (red)