NIDDERAU
Hochwasserschutz: Stadt Nidderau hat Gefahrenpunkte unter die Lupe genommen
Foto: Stadt Nidderau
Freitag, 20.03.2026
Vorbeugender Hochwasserschutz hat in der Stadt Nidderau einen hohen Stellenwert ...
Um mögliche Risiken frühzeitig zu erkennen und die Funktionsfähigkeit der Entwässerungssysteme sicherzustellen, führt der Fachdienst Hochwasserschutz der Stadtverwaltung jährlich eine systematische Befahrung potenzieller Hochwassergefahrenpunkte im gesamten Stadtgebiet durch.
Gräben, Einläufe, Durchlässe und Leitwerke kontrolliert
Im Rahmen dieser Begehung werden insbesondere Gräben, Einläufe, Durchlässe und Leitwerke kontrolliert. Ziel ist es, zu überprüfen, ob die Anlagen intakt sind und einen ungehinderten Wasserabfluss – insbesondere bei Starkregenereignissen – gewährleisten können. Neben der praktischen Begutachtung vor Ort dient auch die Starkregengefahrenkarte als wichtige Grundlage für die Einschätzung möglicher Risiken. Ebenso fließen die Erfahrungen aus vergangenen Hochwasser- und Starkregenereignissen in die Bewertung ein.
„Die regelmäßige Kontrolle unserer Entwässerungseinrichtungen ist ein zentraler Bestandteil der vorbeugenden Hochwasservorsorge“, erklärt der Erste Stadtrat Rainer Vogel, der für den Bereich Hochwasserschutz zuständig ist. „Durch die jährliche Befahrung können wir mögliche Schwachstellen frühzeitig erkennen und gezielt Maßnahmen ergreifen, bevor es zu Problemen kommt.“
Schwachstellen frühzeitig erkennen
Nach Abschluss der Befahrung werden die identifizierten Handlungsfelder ausgewertet und konkrete Maßnahmen festgelegt. Diese werden anschließend gemeinsam mit dem städtischen Bauhof umgesetzt. Je nach Umfang der Arbeiten können dabei auch externe Fachfirmen eingebunden werden.
„Die Stadt Nidderau ist im Bereich des vorbeugenden Hochwasserschutzes gut aufgestellt“, betont Vogel. „Dennoch stehen wir durch den Klimawandel vor wachsenden Herausforderungen. Starkregenereignisse treten häufiger und intensiver auf als noch vor einigen Jahren. Umso wichtiger ist es, unsere Infrastruktur kontinuierlich zu überprüfen und weiterzuentwickeln.“ (red)