DEUTSCHLAND
Spritpreise steigen – das kommt jetzt auf Autofahrer zu
Symbolbild: Pixabay
Dienstag, 31.03.2026
Der Krieg im Iran trifft Autofahrer mitten ins Portemonnaie: Diesel und Super sind binnen kürzester Zeit deutlich teurer geworden und ein Ende der Preisspirale ist vorerst nicht in Sicht. An den Tankstellen herrscht Nervosität, vielerorts ziehen die Preise im Tagesverlauf kräftig an.
Die Bundesregierung reagiert jetzt mit einem Not-Paket, das direkt beim Tanken spürbar werden soll. Kern der Maßnahme: Tankstellen dürfen ihre Preise künftig nur noch einmal am Tag erhöhen – und zwar zur Mittagszeit um 12 Uhr. Preissenkungen bleiben dagegen jederzeit möglich.
Die neue Regel wurde in Rekordzeit beschlossen
Hintergrund ist die extreme Volatilität auf dem Ölmarkt infolge des Iran-Kriegs. Händler schlagen die gestiegenen Einkaufspreise schnell auf die Verbraucher durch, oft mehrfach täglich. Genau das soll die neue Regel eindämmen und für mehr Transparenz sorgen.
Das Gesetz wurde in Rekordzeit beschlossen und bereits vom Bundespräsidenten unterzeichnet. Inkrafttreten soll die neue Preisbremse am 1. April, die Veröffentlichung im Bundesgesetzblatt ist für den 31. März vorgesehen.
Für Autofahrer heißt das: Die ganz großen Preissprünge könnten seltener werden, doch billig wird Tanken deshalb aber noch lange nicht. Experten warnen bereits: Sollte sich die Lage im Nahen Osten weiter zuspitzen, drohen neue Höchststände an der Zapfsäule.