HANAU
Hanau: Hessens erste "Baggerbude" hält Einzug in den Stadthof
Fotos: Stadt Hanau/Moritz Göbel
Donnerstag, 02.04.2026
Mit der „Baggerbude“ entsteht im Stadthof Hanau Hessens erster Erlebnisraum für große und kleine Fans von ferngesteuerten Baumaschinen ...
Auf rund 20 Quadratmeter Sandfläche kann ab Samstag, 4. April, geschaufelt, gegraben und transportiert werden. Die Baggerbude ist ein Gemeinschaftsprojekt des Stadthofs Hanau, des Deutschen Erfinderverbandes und Revell, Deutschlands Marktführer und weltweit agierender Hersteller von Plastikmodellbausätzen.
Eröffnung am Samstag, 4. April
„Der Stadthof ist eine große Experimentierfläche für den Handel, aber auch für Erlebnisse für alle Generationen; ein Knotenpunkt, an dem Menschen unterschiedlichen Alters, Geschlechts und Herkunft zusammenkommen. Mit der Baggerbude kombinieren wir all dies auf eine in Hessen bislang einzigartige Art und Weise“, so Claudia Ullmann aus dem Stadthof-Management. Die Baggerbude wird kein Sandkasten mit ferngesteuerten Fahrzeugen darin, betont Ullmann. Denn „primäre Zielgruppe sind Erwachsene. Es geht darum, für ein paar Minuten wieder Kind sein zu dürfen, den Alltag zu vergessen und auf spielerische Art den Kopf freizumachen; 'Maschine an-, Kopf ausschalten', sozusagen.“
Die Eröffnung der Baggerbude, die direkt neben dem Stadthof-Eingang „Marktplatz“ zu finden sein wird, ist für Samstag, 4. April, vorgesehen. Am Gewächshaus und Infopoint im Stadthof können die Geräte ausgeliehen werden. 30 Minuten Baggerspaß kosten sieben Euro, 40 Minuten zehn Euro. Bis zu fünf Personen können gleichzeitig mit den funkgesteuerten Maschinen in der Sandgrube aktiv sein. Eine Anmeldung ist nicht nötig.
Idee stammt aus Dubai
Das Konzept und die Idee einer Baggerbude stammen aus Dubai. Dort
erfreuen sie sich als „Sandbars“ großer Beliebtheit und verbreiteten
sich in die ganze Welt. Entgegen dem sonst üblichen Konzept wird die
Baggerbude in Hanau kein gastronomisches Angebot bereithalten, da nur
wenige Schritte entfernt die „Lili Catering Tagesbar“ des
Behinderten-Werk Main-Kinzig (BWMK) Getränke und Speisen bereithält.
Verbaut
wurden in der Baggerbude mehrere hundert Kilo an Sand. An einer rund
drei Meter langen Theke können die Bagger-Begeisterten Platz nehmen und
ihre Fahrzeuge durch die Sandlandschaft manövrieren.
Umgesetzt
wurde das Konzept, dem Hanauer Komplizengedanken folgend, vom Team des
Stadthof Hanau in enger Zusammenarbeit mit dem Deutschen Erfinderverband
e.V., der regelmäßig im Stadthof seine Arbeiten präsentieren und als
Ansprechpartner für alle kreativen Köpfe vor Ort ist. Mit den Experten
für Modellbau und ferngesteuerte Fahrzeuge aller Art von Revell wurde
ein Partner gefunden, der die Baustellen-Vehikel bereitstellt.
"Erfindergeist spielerisch wecken"
„Erfindergeist
spielerisch wecken und Freude wecken an Neuem, die Baggerbude bietet
beides“, so Herbert Boos, Vorsitzender des gemeinnützigen Deutschen
Erfinderverbandes. „Der Stadthof ist in seiner gesamten Konzeption einer
der kreativsten Orte Deutschlands, der sich mutig und wandelbar
ausprobiert und diese Möglichkeit auch anderen bietet. Die Idee für die
Baggerbude hat uns von Beginn begeistert, so dass wir sehr gerne unser
umfangreiches Netzwerk und unsere Expertise in das Projekt
miteingebracht haben.“
Sandra Struckmeyer, Trade Marketing &
Event Manager der Carrera Revell Europe GmbH: „Modellbau und das Steuern
von ferngesteuerten Fahrzeugen verbindet schon seit jeher Generationen
und sorgen für analoge Entspannung. Trotz aller digitalen Angebote in
der Welt liegt der Modellbau weiterhin voll im Trend. Der Spaß am
Basteln und Steuern der Modelle verbindet Großeltern, Eltern und Kinder.
Die Idee der Baggerbude passt daher perfekt zu unserem Markenkern und
wir freuen uns, das Projekt mit unseren Fahrzeugen unterstützen zu
können.“
Verschiedene Modelle stehen in der Baggerbude zur
Verfügung und können per Funksteuerung in Zukunft Gräben ausschaufeln,
Sandburgen aufschütten und Wände aus Sand zusammentragen. (red)