BAD SODEN-SALMÜNSTER
Mehr Stadtgrün und Aufenthaltsqualität: 55 neue Bäume für Bad Soden-Salmünster
Foto: Stadt Bad Soden-Salmünster
Mittwoch, 15.04.2026
Die Stadt Bad Soden-Salmünster treibt den natürlichen Klimaschutz und zukunftsfähige Flächenbewirtschaftung weiter voran.
Mit knapp 600.000 Euro aus dem KfW-Förderprogramm "Natürlicher Klimaschutz in Kommunen" hat die Stadt eine wichtige Grundlage geschaffen, um ihre Ziele bei der klimaangepassten Entwicklung und Pflege öffentlicher Flächen weiter umzusetzen.
55 Bäume im Stadtgebiet gepflanzt
Ein erstes sichtbares Zeichen dieser Förderphase sind 55 neu gepflanzte Bäume im gesamten Stadtgebiet. Bürgermeister Dominik Brasch besuchte aus diesem Anlass die Mitarbeitenden des städtischen Bauhofs bei den Arbeiten vor Ort, unter anderem am "MünsterbergPARK", wo 14 neue Bäume als künftige Schattenspender gesetzt wurden.
"Mit den jetzigen Pflanzungen wird ganz konkret sichtbar, was wir mit dem Förderprogramm erreichen wollen: mehr Stadtgrün, mehr Aufenthaltsqualität, mehr Klimaanpassung und eine nachhaltigere Pflege unserer Flächen. Das ist praktische Stadtentwicklung vor Ort", so Bürgermeister Dominik Brasch.
"Stadtentwicklung vor Ort"
Die neuen Bäume verteilen sich auf mehrere Standorte im gesamten Stadtgebiet. Schwerpunkte der Pflanzungen liegen in Hausen, am MünsterbergPARK, im Kurpark und weiteren Bereichen in Bad Soden, in Alsberg, auf dem Friedhof in Salmünster sowie an einzelnen Standorten in Katholisch-Willenroth und in zwei Kindertagesstätten. Ergänzend wurde im Bereich des Trauerzentrums eine bestehende Heckenstruktur durch rund 250 heimische Sträucher zu einer kombinierten Sicht- und Vogelschutzhecke erweitert.
"Die Baumarten wurden bewusst vielfältig und standortgerecht ausgewählt. Ziel ist es, den städtischen Baumbestand robuster und anpassungsfähiger aufzustellen. Dahinter steht die fachliche Empfehlung, mit Blick auf Schädlinge, Krankheiten und die Folgen klimatischer Veränderungen auf Vielfalt zu setzen. Gepflanzt wurden ausschließlich hochwertige Hochstämme, die in der Baumschule bereits mehrfach verpflanzt wurden und mit einem Stammumfang von 20 bis 25 Zentimetern bereits eine beachtliche Qualität und Entwicklungsstärke aufweisen", heißt es aus dem Rathaus.
Nachhaltiges Grünflächenmanagement
Die Pflanzungen seien Teil eines umfassenderen Ansatzes zur klimaangepassten und zugleich wirtschaftlich tragfähigen Bewirtschaftung städtischer Flächen. In enger Kooperation mit dem Landschaftspflegeverband arbeite die Stadt derzeit an einem nachhaltigen Grünflächenmanagement. (red)