FREIGERICHT
Als Bankmitarbeiter ausgegeben: Mann um 25.000 Euro gebracht
Symbolbild: pixabay
Freitag, 17.04.2026
Schon wieder ein Fall von mieser Telefonabzocke!
Ein bislang unbekannter Betrüger hat am Donnerstag einen Mann aus Freigericht um 25.000 Euro gebracht. Der Täter gab sich am Telefon als Mitarbeiter der Hausbank des Geschädigten aus und erschlich sich so dessen Vertrauen.
Während des Gesprächs forderte der Anrufer den Mann auf, sich über eine sogenannte SecureApp in sein Online-Banking einzuloggen. Unter einem Vorwand brachte der falsche Bankmitarbeiter sein Opfer dazu, entsprechende Freigaben zu erteilen.
Erst später bemerkte der Geschädigte den Betrug: Unbefugt wurden 20.000 Euro von seinem Konto überwiesen. Zusätzlich hoben Unbekannte 5.000 Euro in bar an einem Geldautomaten ab.
- Die Polizei warnt eindringlich vor solchen Betrugsmaschen und gibt folgende Hinweise: Bankmitarbeiter fragen niemals telefonisch nach sensiblen Daten wie PIN, TAN oder Zugangsdaten zu Banking-Apps.
- Lassen Sie sich am Telefon nicht unter Druck setzen, da Betrüger häufig künstliche Dringlichkeit erzeugen.
- Geben Sie keine Transaktionen frei, die Sie nicht selbst veranlasst haben. Beenden Sie im Zweifel das Gespräch und kontaktieren Sie Ihre Bank über die offiziellen Rufnummern.
- Prüfen Sie regelmäßig Ihre Kontobewegungen und informieren Sie bei Unregelmäßigkeiten sofort Ihre Bank und die Polizei.
Wer Opfer eines solchen Betrugs geworden ist, sollte umgehend sein Konto sperren lassen und Anzeige erstatten.