HESSEN

Die Natur ist jetzt ein Kinderzimmer für Tiere: "Nehmt bitte Rücksicht"

Die Natur ist jetzt ein Kinderzimmer für Tiere ...
Symboldbild: Pixabay


Freitag, 01.05.2026

Mit dem Wonnemonat Mai kommt auch die Zeit der Feiertagsausflüge. Da es an den langen Feiertagswochenenden, beginnend mit dem 1. Mai, immer mehr Menschen in die freie Natur zieht, bittet der NABU darum, sich möglichst rücksichtsvoll zu verhalten, um den Tieren in dieser sensiblen Phase die nötige Ruhe zu gönnen.

„Wir freuen uns, dass viele Menschen die hessische Natur genießen möchten. Das sollte aber immer mit Rücksicht auf die wilden Tiere und Pflanzen geschehen. Jetzt in der Brut- und Setzzeit gilt das umso mehr. Denn auch wenn man selbst kein Tier sieht, kann doch ein gut getarnter brütender Vogel im Grün sitzen oder ein Rehkitze in der Wiese liegen. Deshalb gilt: Bitte auf den festen Wegen bleiben und sich an die Regeln in Schutzgebieten halten“, erklärt Maik Sommerhage, Landesvorsitzender des NABU Hessen. 

Störungen für Wildtiere vermeiden


Größere Besucherströme in der freien Natur bringen immer auch Störungen für die Wildtiere mit sich. Deshalb brauchen brütende Vögel, wie Feldlerche, Feldsperling, Neuntöter und Goldammer, sichere Ruhezonen, in denen sie stressfrei ihre Jungen großziehen können. Auch der in Hessen selten gewordene Feldhase benötigt ungestörte Rückzugsräume. Angesichts der großen Trockenheit im April gilt es auch, durch umsichtiges Verhalten Waldbrände zu vermeiden.

Wer die grüne Natur im Mai mit gutem Gewissen genießen möchte, sollte sich an folgende einfache fünf Faustregeln halten:

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