HESSEN

Heuschnupfen in Deutschland: Pollenflug und Tipps für Allergiker

Mit dem Beginn der Pollensaison leiden viele Menschen wieder unter Heuschnupfen-Beschwerden wie tränenden Augen und laufender Nase.
Foto: Pixabay
von Redaktion Kinzig News


Samstag, 30.05.2026

Juckende Augen, eine laufende Nase, Husten und anhaltende Abgeschlagenheit: Mit dem Beginn der Pollensaison nehmen die Beschwerden bei Allergikern wieder zu. Teilweise sind bestimmte Pflanzen laut Fachinformationen bereits seit Januar aktiv.

Nach Angaben des Deutscher Allergie- und Asthmabund e.V. (DAAB) leiden rund 16 Prozent der Bevölkerung in Deutschland unter einer Pollenallergie.

Symptome und Diagnose

Typische Anzeichen eines Heuschnupfens sind tränende Augen, Niesreiz, Husten und eine laufende Nase. Ob tatsächlich eine Pollenallergie vorliegt, kann laut Fachleuten nur medizinisch abgeklärt werden.

In der Regel erfolgt die Diagnose beim Allergologen über Haut- und Bluttests. Dabei wird festgestellt, auf welche Pollenarten Betroffene reagieren. Häufig liegt eine sogenannte Polyallergie vor, bei der mehrere Pollenarten zu unterschiedlichen Jahreszeiten Beschwerden auslösen.

Warum Allergien auch später entstehen können

Allergien können sich laut medizinischer Einschätzung auch erst im Laufe des Lebens entwickeln. Das Immunsystem beginnt in manchen Fällen später, auf eigentlich harmlose Stoffe überzureagieren.

Die Pollensaison beginnt bereits im Winter. Erste Auslöser sind unter anderem Erle und Hasel. Im Verlauf des Frühjahrs folgen weitere Pflanzenarten wie Ulme und Weide. Im späteren Verlauf der Saison kommen unter anderem Birke, Eiche und Esche hinzu. Je nach Pollenart reicht die Belastung bis in den Sommer hinein. Welche Pflanzen wann besonders aktiv sind, hängt stark von Wetter und Region ab.