GELNHAUSEN

Großprojekt in Hailer einen Monat früher fertiggestellt: Reinhardstraße ist saniert

Bürgermeister Christian Litzinger, Mitarbeitende des Bauamts sowie Vertreterinnen und Vertreter des Ingenieursbüros Häfner-Oefner und der ausführenden Firma Jökel.
Foto: Stadt Gelnhausen


Mittwoch, 03.06.2026

Die Sanierung der Reinhardstraße in Hailer ist abgeschlossen. Damit wurde eines der größten Straßenbauprojekte der Stadt Gelnhausen erfolgreich beendet. Besonderer Grund zur Freude: Die ursprünglich veranschlagte Bauzeit von zwölf Monaten konnte um einen Monat verkürzt werden.

Vielbefahrene Straße umfassend saniert


Seit dem 23. Juni 2025 wurde die vielbefahrene Straße umfassend saniert. Dabei erfolgten nicht nur sichtbare Arbeiten an Fahrbahn und Gehwegen, sondern auch umfangreiche Maßnahmen im Untergrund. So wurde der Kanal zwischen der Fünfkirchnerstraße und Am Leeren Rain für größere Wassermengen optimiert und von einem Durchmesser von 300 auf 500 Millimeter erweitert.

Die Stadtwerke Gelnhausen erneuerten zudem die Straßenbeleuchtung sowie die Wasserleitung in diesem Bereich. Außerdem tauschten die Main-Kinzig-Netzdienste zwischen der Heimatstraße und Am Leeren Rain die Gasleitungen aus.

Fahrbahn und Gehwege neu gestaltet


Abschließend wurden die Fahrbahn und die Gehwege neu gestaltet. In die Fahrbahn wurde eine Aufhellung eingebaut, um hohe Oberflächentemperaturen im Sommer zu reduzieren. Dadurch ist eine Temperaturreduzierung von bis zu acht Grad Celsius möglich. Der Asphalt speichert weniger Hitze und heizt damit die Wohngegend weniger stark auf. Angesichts zunehmender Hitzeperioden in Städten leistet die Maßnahme einen wichtigen Beitrag zur städtebaulichen Klimaresilienz.

Mit der Sanierung wurden Straßenschäden beseitigt und die Verkehrssicherheit verbessert. Auf den Gehwegen fördern barrierefreie Absenkungen zur Fahrbahn die Sicherheit beim Überqueren der Straße für Personen mit Rollstuhl, Rollator oder Kinderwagen. Damit wird die Inklusion im Straßenverkehr gestärkt. Die Kosten der Stadt für Kanal- und Straßenbau liegen bei rund 1,2 Millionen Euro.

Der Rathauschef ist zufrieden


Bürgermeister Christian Litztinger zeigte sich bei einer finalen Begehung des Sanierungsbereichs gemeinsam mit Bauamtsleiter Eppo Haas sowie der Leiterin des Bereichs Hoch- und Tiefbau, Ute Lindner, sehr zufrieden mit den Bauleistungen des betreuenden Ingenieursbüros Häfner-Oefner aus Langenselbold sowie der ausführenden Firma Jökel aus Schlüchtern.

Sie dankten allen Beteiligten für die professionelle Zusammenarbeit und die zügige Umsetzung des Projekts. Ebenfalls dankten sie allen betroffenen Anwohnerinnen und Anwohnern für ihre Geduld und ihr Verständnis während der Bauzeit. (red)