HANAU
Hanau setzt auf gemeinsames Fußball-Erlebnis zur WM
Foto: Stadt Hanau / Moritz Göbel
Mittwoch, 10.06.2026
Die Stadt Hanau bleibt auch zur Fußball-WM ihrer Linie treu: kein eigenes kommunales Public Viewing, dafür volle Unterstützung für Gastronomie, Vereine und private Veranstalter. Statt Fan-Zonen von Rathausseite setzt die Stadt weiterhin auf dezentrale Fußballerlebnisse in Kneipen, Biergärten und Vereinsheimen.
Eine Ausnahme gibt es allerdings zum deutschen Auftakt: Das erste Gruppenspiel der Nationalmannschaft gegen Curaçao am Sonntag, 14. Juni (19 Uhr), wird im Rahmen des Lamboyfest auf dem Altstädter Markt gezeigt. Dort kommt eine LED-Leinwand auf der Sparkasse-Hanau-Bühne zum Einsatz – gemeinsames Mitfiebern mitten in der Innenstadt inklusive freiem Eintritt.
Rücksicht statt Regeln bei späten Anstoßzeiten
Die Stadt verweist auf eine seit 2008 bestehende Linie: keine eigenen Großveranstaltungen, auch wegen hoher Sicherheitsanforderungen. Stattdessen sollen lokale Anbieter profitieren und eigene Formate für Fans entwickeln.
Auch bei den späten Anstoßzeiten der Gruppenspiele setzt Hanau auf Eigenverantwortung statt Sonderregeln. Lärmschutz bleibt zwar Thema, doch die Stadt verzichtet auf zusätzliche Verordnungen und setzt auf Rücksichtnahme im Stadtgebiet.
Ein besonderer Gruß geht unterdessen an Hanau-Geburtskind Rudi Völler. Der DFB-Sportdirektor steht bei der Stadt symbolisch für Rückenwind Richtung Turnier, inklusive bester Wünsche für einen erfolgreichen WM-Sommer.