HESSEN
Public Viewing zur WM 2026: Was erlaubt ist und was nicht
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Donnerstag, 11.06.2026
Volle Biergärten, jubelnde Fans und Fußballnächte unter freiem Himmel gehören zu einer WM dazu. Doch bei späten Anstoßzeiten stellt sich die Frage, was erlaubt ist und wo Grenzen gelten.
Grundsätzlich gilt in Deutschland zwischen 22 und 6 Uhr der Lärmschutz. Für die WM haben Bund und Länder jedoch Lockerungen ermöglicht. Städte und Gemeinden können Public Viewing auch in diesen Zeiten genehmigen, um Fußballfeste zu ermöglichen und gleichzeitig Anwohner zu schützen.
Wie genau die Regeln aussehen, ist regional unterschiedlich. Kommunen entscheiden selbst, ob und in welchem Umfang Spiele im Freien gezeigt werden dürfen. Viele Städte veröffentlichen dazu eigene Vorgaben oder informieren über Gastronomie und Veranstalter.
Strenge Zeitfenster, weniger zentrale Fanmeilen
In einigen Fällen sind alle Spiele mit deutscher Beteiligung im Außenbereich erlaubt, in anderen gelten strengere Zeitfenster. Besonders späte Partien können je nach Stadt eingeschränkt sein oder nur in Innenräumen gezeigt werden. Große zentrale Fanmeilen sind bei dieser WM seltener als in früheren Turnieren, viele Städte setzen stattdessen auf dezentrale Angebote in Kneipen, Biergärten und Vereinsheimen.
Für Fans bedeutet das: Public Viewing ist meist möglich, aber nicht überall gleich geregelt. Reservierungen, begrenzte Kapazitäten und Hausregeln der Betreiber spielen oft eine Rolle. Auch klassische Fanutensilien wie Vuvuzelas oder Tröten sind vielerorts eingeschränkt.
Ausnahmeregelungen gelten für Public-Viewing-Events
Wichtig ist zudem der Unterschied zwischen öffentlicher Veranstaltung und privater Feier. Die Ausnahmeregelungen gelten nur für organisierte Public-Viewing-Events. Wer zuhause oder im Garten schaut, muss weiterhin auf die Nachbarschaft und die geltenden Ruhezeiten achten.
Die Spiele der deutschen Nationalmannschaft beginnen in der Gruppenphase meist am frühen Abend oder späten Abend deutscher Zeit. Damit dürften viele Partien in der Praxis auch im Freien gezeigt werden, abhängig von der jeweiligen kommunalen Genehmigung.