SCHLÜCHTERN
Neuer Tatort wird in Schlüchtern gedreht
Foto: hr/Judy Berthold
Samstag, 13.06.2026
Der „Tatort“ zählt seit Jahrzehnten zu den erfolgreichsten und bekanntesten Fernsehformaten Deutschlands. Regelmäßig verfolgen Millionen Zuschauer die Krimireihe, die seit 1970 fester Bestandteil des öffentlich-rechtlichen Programms ist. Für einen neuen Fall des hr-Ermittlers Felix Murot werden nun auch mehrere Drehorte in Schlüchtern und seinen Stadtteilen genutzt.
Wie der Hessische Rundfunk mitteilt, haben die Dreharbeiten für den neuen „Tatort“ mit dem Arbeitstitel „Murot und die Mittsommernacht“ begonnen. Darin geht es für den Wiesbadener LKA-Ermittler Felix Murot (Ulrich Tukur) undercover zurück in sein Heimatdorf, wo das rätselhafte Verschwinden eines früheren Vertrauten alte Geheimnisse freilegt. Gemeinsam mit seiner Kollegin Magda Wächter (Barbara Philipp) nimmt er mit einer besonderen Tarnung die Ermittlungen auf.
Zu den vorgesehenen Drehorten des Films, der noch bis zum 7. Juli gedreht wird und voraussichtlich in der zweiten Jahreshälfte 2027 erscheinen soll, gehören auch der Schlüchterner Stadtteil Elm, die Schlüchterner Innenstadt sowie Schloss Ramholz.
Gut möglich, dass Schlüchtern die Kulisse für das Dorf Mooren darstellt. Dort ist Murot nach dem Tod seines Vaters aufgewachsen und kehrt jetzt dorthin zurück, um undercover zu ermitteln. Genaueres ist aber aktuell noch nicht bekannt. Welche Rolle Schlüchtern im Film spielt, bleibt also noch ein Rätsel. Genau wie die Auflösung des Falles.