OFFENBACH

Sie treiben aktuell vermehrt ihr Unwesen: So schützt Ihr Euch vor Taschendieben

Sie nutzen einen kurzen Moment der Unaufmerksamkeit, das Gedränge in Geschäften oder die Enge eines Fahrstuhls ...
Symbolbild: Polizeipräsidium Südosthessen


Montag, 15.06.2026

Sie nutzen einen kurzen Moment der Unaufmerksamkeit, das Gedränge in Geschäften oder die Enge eines Fahrstuhls ...

Taschendiebe haben in den vergangenen Wochen in der Offenbacher Innenstadt wiederholt ihr Unwesen getrieben. Seit Mitte März registrierte die Polizei insgesamt mehr als ein Dutzend Fälle solcher Taten - allein die Hälfte davon ereignete sich seit dem 1. Juni.

Überwiegend Frauen betroffen


Betroffen waren überwiegend Frauen. Den Opfern wurden die Portemonnaies meist unbemerkt aus Taschen entwendet, die direkt am Körper getragen wurden. In anderen Fällen nutzten die Täter das Gedränge oder lenkten ihre Opfer durch Anrempeln ab, um an die Beute zu gelangen.

Mehrere der jüngsten Taten ereigneten sich in der Fußgängerzone rund um die Frankfurter Straße. So bemerkte eine Frau am Samstag, 6. Juni, erst nach ihrem Einkaufsbummel, dass ihr Portemonnaie aus dem auf dem Rücken getragenen Rucksack gestohlen worden war. Da sie zuvor mehrere Geschäfte besucht hatte, lässt sich der genaue Tatort bislang nicht eingrenzen.

Geldbörse aus dem Kinderwagen geklaut


Am Dienstagnachmittag, 9. Juni, nutzten Unbekannte einen kurzen Moment der Unachtsamkeit am Aliceplatz aus und entwendeten einer jungen Mutter die Geldbörse aus dem Kinderwagen. Ebenfalls aus einem Rucksack verschwand am Donnerstagmittag, 11. Juni, die Geldbörse einer Frau, die sich zuvor in verschiedenen Geschäften im Zentrum aufgehalten hatte.

Ganz offensichtlich geschickt gingen Täter am Freitag, 12. Juni, vor. Eine Frau besuchte an dem Morgen eine Arztpraxis in der Frankfurter Straße und nutzte den Fahrstuhl. Kurz nachdem sie diesen verlassen hatte, wurde sie von einer anderen Person auf ihren geöffneten Rucksack hingewiesen. Dabei stellte sie fest, dass ihre Geldbörse fehlte. Vor dem Betreten des Aufzugs hatte sie diese noch in ihrem Rucksack verstaut. Während der Fahrt befanden sich mehrere Personen im Fahrstuhl, von denen eine oder mehrere verantwortlich sein könnten.

Polizei gibt Präventionstipps


Dass Taschendiebe nicht nur in Geschäften oder Menschenansammlungen aktiv sind, zeigen zudem zwei Fälle aus dem April. Zwei Frauen hatten sich am späten Nachmittag jeweils kurz auf Parkbänken am Marktplatz beziehungsweise in der Taunusstraße niedergelassen. Wenig später bemerkten sie das Fehlen ihrer Handtaschen.

Aus diesem Anlass gibt die Kriminalpolizei gezielt Tipps, wie man es Taschendieben schwer machen kann: