FRANKFURT AM MAIN

Nach schrecklichem Schicksalsschlag: Bekommt Max im Tierheim Frankfurt eine neue Chance?

Max aus dem Tierheim in Frankfurt.
Foto: Tierschutzverein Frankfurt am Main und Umgebung von 1841 e. V.
von Redaktion Kinzig News


Sonntag, 12.07.2026

Für Boxer Max hat sich das Leben grundlegend verändert. Nachdem sein Herrchen verstorben war, musste der etwa acht Jahre alte Rüde in das Tierheim des Tierschutzvereins Frankfurt und Umgebung ziehen.

Dort soll der menschenbezogene Vierbeiner möglichst nicht lange bleiben. Max bindet sich schnell an Menschen und wünscht sich ein neues Zuhause, in dem er den Rest seines Lebens verbringen darf.

Menschenbezogener Boxer mit viel Charme

Das Tierheim beschreibt Max als äußerst sympathischen Hund mit dem besonderen Charme eines älteren Vierbeiners. Trotz seines Alters gehört der Boxer keineswegs zum alten Eisen.

Der Rüde liebt Spaziergänge, läuft dabei problemlos an der Leine und freut sich über gemeinsame Spiele. Besonders wichtig sind ihm aber Nähe und ausgiebige Kuscheleinheiten.

„Hauptsache, man kümmert sich um ihn“

Die Grundkommandos „Sitz“ und „Platz“ beherrscht Max bereits. Weitere Kommandos würde er gerne noch lernen.

Entscheidend ist für ihn vor allem, bei seinen Menschen sein zu dürfen und Aufmerksamkeit zu bekommen. Vom grauen Schnäuzchen sollten sich Interessierte deshalb nicht abschrecken lassen: Max hat noch viel zu geben.

Über seine Vergangenheit ist wenig bekannt

Allerdings gibt es einige offene Fragen. Über Max' früheres Leben ist dem Tierheim nur wenig bekannt.

So ist unklar, ob der Boxer bereits daran gewöhnt ist, einige Stunden alleine zu Hause zu bleiben. Im Tierheim gefällt ihm das Alleinsein jedenfalls nicht besonders.

Verträglichkeit kann getestet werden

Auch darüber, ob Max gerne Auto fährt, liegen bislang keine Erkenntnisse vor. Gleiches gilt für die Verträglichkeit mit anderen Hunden oder Katzen.

Ob ein Zusammenleben mit einem bereits vorhandenen Tier möglich ist, kann nach Angaben des Tierheims vor Ort getestet werden.

Kinder sollten mindestens zehn Jahre alt sein

In einem möglichen neuen Zuhause lebende Kinder sollten mindestens zehn Jahre alt sein. Wichtig ist zudem, dass sie Verständnis für die alltäglichen Bedürfnisse eines Hundes mitbringen.

Gesucht werden Menschen, die Max Liebe, Aufmerksamkeit, gemeinsame Unternehmungen und einen festen Platz in ihrem Leben bieten können.

Max wartet im Frankfurter Tierheim

Nach dem Verlust seines Herrchens musste Max unfreiwillig noch einmal ganz von vorne anfangen. Nun hofft der Boxer auf Menschen, bei denen er dauerhaft ankommen darf.

Wer Max kennenlernen und ihm ein liebevolles Zuhause schenken möchte, kann sich per E-Mail an das Tierheim des Tierschutzvereins Frankfurt und Umgebung wenden. (red)