FRANKFURT AM MAIN

Malaria-Drama in Frankfurt: Vier Flughafen-Mitarbeiter nach Mückenstich infiziert

Vier Flughafenmitarbeiter haben sich mit Malaria infiziert. (Symbolbild)
Foto: Mr_Worker/pixabay
von Redaktion Kinzig News


Freitag, 17.07.2026

Tropen-Alarm am Frankfurter Flughafen: Ein winziger, blinder Passagier hat für eine medizinische Notlage gesorgt. Vier Airport-Mitarbeiter haben sich mit der gefährlichen Malaria infiziert. Wie mehrere Medien berichteten, bestätigte ein Flughafensprecher, dass eine eingeschleppte Mücke die tückische Krankheit nach Hessen brachte.

Absolute Sicherheit gibt es trotz strenger Kontrollen nicht: Das Insekt lauerte vermutlich in der dunklen Fracht und schlug eiskalt zu, als sich die Luken am Main öffneten. Die Opfer schuften in der Gepäckabfertigung. Zwischen Koffern aus aller Welt passierte es wohl bereits Anfang der Woche: Der Stich der Tropen-Mücke traf sie völlig unvorbereitet. Ob die Betroffenen derzeit im Krankenhaus behandelt werden, ist noch unklar.

Kein Einzelfall am Drehkreuz

Es ist kein Einzelfall in der Flughafen-Historie. Schon 2023 gab es in Frankfurt einen ähnlichen Malaria-Schock. Auch an anderen großen Drehkreuzen weltweit kommt es immer wieder zu solchen Zwischenfällen durch eingeschleppte Insekten.

Klar ist: Mit Malaria ist nicht zu spaßen. Ohne schnelle medizinische Hilfe kann die Krankheit lebensbedrohlich werden. Was oft harmlos wie eine Grippe mit Fieber, Kopfschmerz und Schüttelfrost beginnt, kann schnell in Verwirrtheit, Atemnot oder gefährliche Krampfanfälle umschlagen.