GIESSEN

Blutbad nach Kneipenstreit: Mann rammt Gegner spitzen Gegenstand in Hals

Am vergangenen Samstag ist es in Gießen zu einem Streit mit blutigem Ende gekommen. (Symbolbild)
Foto: KN/Jonas Wenzel (Yowe)
von Redaktion Kinzig News


Samstag, 01.08.2026

Blutiges Ende nach einer Partynacht: Am frühen Samstagmorgen (25. Juli) gegen 6 Uhr flogen in einer Bar in der Ludwigstraße die Fetzen. Ein 30-Jähriger und sein Kontrahent (33) gerieten heftig aneinander. Vor der Tür eskalierte die Situation völlig – die Männer gingen mit Fäusten und Tritten aufeinander los.

Laut der Polizei konnten Zeugen die Streithähne zwar zunächst noch trennen, doch der Streit eskalierte weiter. Beide machten sich auf den Weg in Richtung Liebigstraße, wo es schließlich zu einem brutalen Showdown kam: Der 30-Jährige zückte plötzlich einen spitzen Gegenstand und rammte ihn seinem Opfer mehrfach in den Hals und Kopf. 

Fahndungserfolg nach zwei Tagen

Das Opfer wurde mit schwersten Verletzungen umgehend in eine Gießener Klinik eingeliefert. Glück im Unglück für den Mann: Trotz der gefährlichen Treffer bestand keine Lebensgefahr. Der 30-jährige Angreifer flüchtete zunächst in die Dunkelheit, konnte aber nach einer intensiven Fahndung am Montagabend (27. Juli) lokalisiert und von den Einsatzkräften festgenommen werden.

Am Dienstag folgte der Gang zum Haftrichter des Amtsgerichts Gießen. Die Staatsanwaltschaft kannte keine Gnade und wirft dem Mann versuchten Totschlag in Tateinheit mit gefährlicher Körperverletzung vor. Der mutmaßliche Täter sitzt nun in einer hessischen Justizvollzugsanstalt. Was den heftigen Streit auslöste, ist bislang noch unklar. Die Ermittler hüllen sich zu den weiteren Hintergründen derzeit noch in Schweigen.