HASSELROTH

Rekordverdächtiges Grasbahnrennen in Neuenhaßlau: 60 Fahrer, zehn Klassen, zwei Tage Action

In mehr als 60 Rennläufen starten rund 60 Fahrer und Fahrerinnen in zehn Klassen, mit Solomaschinen, Seitenwagen, Quads und Speedkarts.
Fotos: Motorsportclub Neuenhasslau-Rodenbach e.V.


Dienstag, 11.08.2026

Das neunte Grasbahnrennen in Hasselroth-Neuenhaßlau ist in jeder Hinsicht rekordverdächtig: In mehr als 60 Rennläufen starten rund 60 Fahrer und Fahrerinnen in zehn Klassen mit Solomaschinen, Seitenwagen, Quads und Speedkarts.

Am 22. und 23. August steigt auf dem "ITEV Elektromechanik" Kinzigtalring die diesjährige Großveranstaltung: das neunte "HEMÜ DMV"-Grasbahnrennen der Neuzeit - und vieles spricht dafür, dass es die Rennen der letzten acht Jahre in mehrerlei Hinsicht übertreffen wird.

Zwei Tage Renn-Action nonstop


Der Motorsportclub (MSC) Neuenhasslau-Rodenbach arbeitet seit Wochen auf dieses Ereignis hin. Neben Arbeiten an der 430 Meter langen Bahn selbst und dem Sicherheitszaun, der in den Kurven noch einmal aufwendig mit Gummibande verkleidet wurde, ist in den letzten Tagen auch erstmals ein "Airfence" in den Kurven installiert worden: Es handelt sich um mit Luft gefüllte Elemente, die beim Sturz eines Fahrers die Verletzungsgefahr erheblich minimieren können.

Obwohl der "Airfence" in diesem Jahr vom Dachverband noch nicht vorgeschrieben ist, hat sich der Verein entschlossen, die "Luftkissen", die vom MSC Melsungen ausgeliehen und angeliefert wurden, bereits 2026 im Sinne der Sicherheit der Teilnehmer einzusetzen.

Es geht Schlag auf Schlag

 
Das Rennspektakel beginnt am Samstag (22. August) um 14 Uhr mit Trainingsläufen. Anschließend fährt die Oldieklasse mit Solomaschinen ihre fünf Rennläufe - und die Quads und Speedkarts der "Deutschen DMV Quad und Speedkart Meisterschaft" absolvieren 50 Prozent ihres Rennprogramms.

Am Sonntag (23. August) geht es ab 9.30 Uhr - fast ohne Pause - Schlag auf Schlag in nicht weniger als 36 Rennläufen. Die Quads und die Speedkarts fahren die zweite Hälfte ihres Rennprogramms. Im Mittelpunkt stehen am Sonntag die internationalen Seitenwagen mit fünf Rennen. Vier weitere Gespannläufe gibt es jeweils in der Nachwuchs (B-Lizenz)-Klasse und mit den sogenannten  Gespann-Oldies. Das stärkste Fahrerfeld stellen die Solofahrer der B-Lizenz mit 15 Fahrerinnen und Fahrern. 

In der Mittagspause gibt es ein besonderes Spektakel


Sechs Teams mit historischen Seitenwagen-Rennmotorrädern aus den 1960er-Jahren präsentieren sich den Gespannfans. Außerdem besteht die Möglichkeit für Zuschauer, in einem Speedkart mit zwei Sitzen eine "Taxifahrt" über den Kinzigtalring zu machen. Und die MSC-Jugend präsentiert sich dem Publikum mit den Elektro-Rennmotorrädern des Vereins auf der Bahn.
 
Im Festzelt direkt an der Strecke bietet der Verein an beiden Tagen Kulinarisches. Eintrittskarten gibt es als verbilligte Wochenend-Tickets und als Tageskarten an den Tageskassen am Samstag und Sonntag. (red)