NIDDA
Fünfzehnjähriger klaut Papas Mazda: Zwei tote Teenager und sechs Verletzte bei Nidda
Foto: planet_fox/pixabay
Freitag, 21.08.2026
Schreckliches Drama in der Wetterau: Nach dem Horror-Unfall bei Nidda am Donnerstag (20. August) mit zwei toten Kindern kommen nun unfassbare Details ans Licht. Wie mehrere Medien berichten, war der verunglückte Mazda eine rollende Todesfalle – zwei der acht Jugendlichen kauerten zum Zeitpunkt des Aufpralls sogar im Kofferraum.
Wie RTL unter Berufung auf Angehörige berichtet, hatte der erst 15-jährige Fahrer heimlich den Wagen seines Vaters für eine verhängnisvolle Spritztour gestohlen. Mit an Bord: sieben Freunde im Alter von nur 14 und 15 Jahren. Der Vater des Jungen könne sich nicht erklären, wie es zu dieser Spritztour kam. Er habe keine Erfahrung und hätte nie heimlich oder mit seinem Vater geübt.
Der Aufprall war gewaltig
Am Mittwochabend geschah auf der Landstraße L3138 bei Nidda-Oberlais das Unfassbare. Der völlig überladene SUV geriet außer Kontrolle, raste über die Fahrbahn und schlug im Einmündungsbereich zur K199 ungebremst in einen Lastwagen-Anhänger ein, der dort für Markierungsarbeiten abgestellt war.
Die Wucht des Aufpralls zerfetzte die Front des Autos komplett. Für den 15-jährigen Fahrer und ein 14-jähriges Mädchen gab es keine Rettung. Sie erlitten tödliche Verletzungen. Die sechs weiteren jugendlichen Insassen überlebten den Unfall schwer verletzt und wurden mit Rettungshubschraubern in umliegende Kliniken gebracht.
Auch Arbeiter verletzt
Das Unglück forderte noch weitere Opfer: Auch die Arbeiter am Lastwagen traf es hart. Ein 53-jähriger Mann erlitt schwere Verletzungen, ein Kollege (57) kam mit leichteren Blessuren davon. Ein dritter Arbeiter, der sich im Führerhaus befand, blieb wie durch ein Wunder unverletzt. Die Ermittlungen der Polizei zur genauen Unfallursache dauern an.