GRÜNDAU

Müll einfach auf Radweg gekippt: Jetzt ermittelt die Ordnungspolizei

Der Müllberg auf dem Radweg zwischen Lieblos und Gettenbach
Fotos: Gemeinde Gründau
von Redaktion Kinzig News


Freitag, 04.09.2026

Eine große Menge illegal abgelagerter Müll sorgt derzeit für eine Sperrung auf dem Radweg zwischen Gettenbach und Lieblos. Unbekannte haben die Abfälle in der Nacht zum Freitag in Höhe der Bedarfseinfahrt entsorgt. Für Radfahrer und andere Verkehrsteilnehmende besteht dadurch akute Verletzungsgefahr.

Der betroffene Abschnitt wurde vollständig gesperrt. Wann der Radweg wieder freigegeben werden kann, ist derzeit noch unklar.

Müll einfach auf dem Radweg abgeladen

Die Gemeinde Gründau zeigt sich angesichts des Vorfalls empört. Besonders problematisch sei, dass der Müll direkt auf einem stark genutzten Radweg abgeladen wurde. Damit hätten die Verursacher nicht nur gegen geltendes Recht verstoßen, sondern auch die Sicherheit anderer Menschen gefährdet.

Die Gemeinde warnt ausdrücklich davor, die Absperrung zu umgehen oder den Müll eigenständig zu passieren.

Ordnungspolizei sucht Zeugen

Die Ordnungspolizei der Gemeinde Gründau hat die Ermittlungen aufgenommen. Nach Angaben der Gemeinde liegen bereits mehrere Informationen zu dem Vorfall vor, die derzeit ausgewertet werden.

Wer in der vergangenen Nacht zwischen Lieblos und Gettenbach verdächtige Beobachtungen gemacht hat oder Hinweise zu den Verursachern geben kann, wird gebeten, sich unter ordnungsamt@gruendau.de bei der Gemeinde zu melden.

Freigabe des Radwegs lässt auf sich warten

Die Beseitigung der illegalen Ablagerung ist aufwendig. Der Müll muss zunächst gesichtet und fachgerecht sortiert werden, bevor er abtransportiert und entsorgt werden kann. Eine kurzfristige Freigabe des Radwegs ist deshalb nicht möglich.

Die Gemeinde macht deutlich: Illegale Müllentsorgung sei kein Kavaliersdelikt. Sie verursache Kosten und zusätzlichen Aufwand für die Allgemeinheit, schade der Umwelt und könne – wie in diesem Fall – unmittelbar Menschen gefährden. Der Vorfall soll deshalb konsequent verfolgt werden.