BAD ORB / HANNOVER
Team Bad Orb stürmt auf Rang vier: Saisonabschluss mit Ausrufezeichen
Fotos: Fran Kau
Montag, 07.09.2026
Die Bad Orber Bundesligamannschaft hat die Saison in der 1. Triathlon-Bundesliga mit einem herausragenden vierten Platz beim Finale in Hannover beendet ...
Damit verbesserte sich Team SYNERGY in der Abschlusstabelle noch auf Rang sechs und erzielte das zweitbeste Saisonergebnis der Vereinsgeschichte. Nur 2024 war das Team mit Rang fünf noch erfolgreicher.
"Es war super, aber auch hart ..."
Für den starken Auftakt am Maschsee im Herzen Hannovers sorgte Romina Nádas. Nach dem Schwimmen setzte sie sich gemeinsam mit Franka Rust vom Team Lüneburg an die Spitze des Feldes. Damit führte erstmals in der Teamgeschichte eine Athletin des Team Bad Orb ein Bundesligarennen an.
„Es war super, aber auch hart, mit Franka allein an der Spitze gegen den Wind zu fahren. Platz fünf ist mein bisher bestes Ergebnis in der Bundesliga – ich wusste, dass ich das kann. Jetzt kann ich mich zufrieden auf die Elite-Weltmeisterschaften in Pontevedra vorbereiten, die in drei Wochen beginnen“, sagte Nádas nach ihrem starken Rennen.
Drittschnellste Laufzeit des Tages erzielt
Auch Hanna Foltyniewicz steigerte sich zum Saisonabschluss noch einmal deutlich. Nach ihrem zwölften Platz im Allgäu lief sie in Hannover auf Rang zehn und erzielte dabei die drittschnellste Laufzeit des Tages.
Leonie Hauser kämpfte sich nach einem schwierigen Schwimmen mit der 16.-schnellsten Laufzeit des Rennens noch bis auf Rang 29 nach vorne. Die erst 17-jährige Miléna Kovács belegte bei ihrem Einsatz in der 1. Bundesliga Rang 52 und sicherte damit das Mannschaftsergebnis ab.
Nur wenige Punkte fehlten am Ende zum Podium
Mit den Leistungen von Nádas, Foltyniewicz, Hauser und Kovács machte Team SYNERGY den vierten Platz in Hannover perfekt. Nur wenige Punkte fehlten am Ende zum Podium. Mit lediglich einem Punkt Rückstand auf das Triathlon Team Thüringen belegte Bad Orb in der Abschlusstabelle Rang sechs.
„Es war ein wirklich sehr guter und hochklassig besetzter Wettkampf – vor Tausenden Zuschauern in der Innenstadt von Hannover. Schade, dass wir am Ende, wie schon in Tübingen, so knapp am Podium gescheitert sind. Dennoch ist der vierte Platz ein großer Erfolg für uns“, sagte Teammanager Adi Kohr zufrieden.
Den deutschen Meistertitel bei den Frauen sicherte sich das Team Viernheim/Saar vor dem Team Witten und dem Team Lüneburg. (red)