ERLENSEE
Paula Weingärtner ist die neue Kinderbürgermeisterin von Erlensee: Das sind ihre Pläne
Fotos: Stadt Erlensee
Samstag, 12.09.2026
Kurz nachdem Paula Weingärtner zur Kinderbürgermeisterin der Stadt Erlensee gewählt wurde, erfolgte die erste gemeinsame Besprechung mit Rathauschef Stefan Erb. Begleitet wurde sie von ihrem Vater Thomas Weingärtner, der das Projekt gemeinsam mit der Mutter und dem Opa von Paula tatkräftig unterstützen wird.
"Platz der Kinderrechte" im Fokus
Zunächst wurden Ideen gesammelt für die kommende Amtszeit, die ein Jahr dauern wird. So möchte Paula Projekte, wie den „Platz der Kinderrechte“, den ihr Vorgänger Leonard begonnen hat, weiterführen. Denkbar ist in dem Zusammenhang auch ein Wegweiser, der Kinder und Jugendliche über ihre Rechte sowie Anlaufstellen in Notsituationen informiert. Auch über Freizeitangebote könnte hier ausführlich berichtet werden.
In dem Rahmen möchte sie mehr Veranstaltungen und Treffpunkte - auch für ältere Kinder - nach Erlensee holen, wobei sie die bereits bestehenden Angebote von TKJE sehr lobte: „Hier gibt es schon viele tolle Angebote, zum Beispiel gehe ich gerne in den Mädchentreff.“
Für den Naturschutz stark machen
Auch für den Naturschutz möchte sie sich stark machen, und hat bereits viele gute Ideen im Gepäck. Wichtig wäre ihr hierbei die rege Beteiligung von Kindern und Jugendlichen. So gibt es bereits eine Mailadresse kinderbuergermeisterin@erlensee.de, an die Kinder und Jugendliche sich wenden können, wenn sie Kontakt zu Paula aufnehmen möchten. Auch ein Briefkasten steht zur ersten Kontaktaufnahme in der Bücherei bereit.
"Alles kann, nichts muss ..."
Bürgermeister Stefan Erb betonte zum Schluss der Ideensammlung, die nun in einem zweiten Termin konkretisiert werden soll: „Alles kann, nichts muss!“, denn das Wichtigste sei, dass Paula sich in ihrer Rolle als Kinderbürgermeisterin sicher und aufgehoben fühle. Daher sei das Projekt auch so angelegt, dass es eine ständige pädagogische Begleitung von den Kolleginnen vom Fachdienst für Kinderbetreuung, Hannah Lidig und Sandra Wunder, gebe. (red)