HANAU

Streit zwischen zwei Männern eskaliert in Hanau: 47-Jähriger durch Schlag mit Hammer schwer verletzt

Der 44-Jährige hatte sich zwischenzeitlich vom Ort des Geschehens entfernt, konnte jedoch augenblicklich später von herbeigeeilten Polizeibeamten vorläufig festgenommen werden.
Symbolbild: KN/Jonas Wenzel (Yowe)


Montag, 14.09.2026

Eine Begegnung zweier Männer im Alter von 44 und 47 Jahren nahm am Samstagmorgen in der Hanauer Lamboystraße einen folgenschweren Verlauf ...

Der Ältere der beiden wurde bei der Auseinandersetzung schwer verletzt. Die Kriminalpolizei hat nun Ermittlungen aufgenommen, die sich gegen den jüngeren Beteiligten richten.

Mann durch Schlag mit Hammer schwer verletzt


Was genau zu dem Streit führte, ist bislang noch weitgehend unklar. Nach bisherigen Erkenntnissen trafen die beiden Männer kurz nach 9 Uhr zunächst in einer Gaststätte an der Ecke zur Friedrich-Engels-Straße aufeinander, wo sie offenbar in Streit gerieten. Im weiteren Verlauf soll sich die Situation nach draußen auf die Straße verlagert haben. Dort soll der 44-Jährige schließlich einen Hammer genommen und seinem 47 Jahre alten Kontrahenten damit gegen den Kopf geschlagen haben.

Der 47-Jährige erlitt dabei eine blutende Kopfverletzung und wurde mit dem Verdacht auf eine Schädelfraktur zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus gebracht. Der 44-Jährige hatte sich zwischenzeitlich vom Ort des Geschehens entfernt, konnte jedoch augenblicklich später von herbeigeeilten Polizeibeamten vorläufig festgenommen werden.

Alkohol im Spiel


Da der Tatverdächtige deutlich alkoholisiert war - ein Atemalkoholtest ergab 1,6 Promille -, musste er die Beamten zur angeordneten Blutentnahme und zur erkennungsdienstlichen Behandlung vorübergehend auf die Wache begleiten. Der Hammer wurde als mutmaßliches Tatmittel sichergestellt.

Die Hintergründe des Streits und der genaue Ablauf der Auseinandersetzung sind nun Gegenstand der weiteren kriminalpolizeilichen Ermittlungen. Die Ermittler bitten Personen, die den Streit oder die anschließende Auseinandersetzung beobachtet haben, sich unter der Rufnummer 06181/100-123 zu melden. (red)