NIDDERAU

Nidderauer Künstler hat einen Blickfang voller Lebensfreude, Energie und Kreativität gestaltet

Stefan Hotz (Ortsvorsteher Windecken), Bürgermeister Andreas Bär, Künstler Simon Jean-Pierre Desmots, Marcus Kaiser (stv. Fachbereichsleitung Stadtentwicklung und Bauwesen), Florian Brockmann und Lukas Kraft (beide ovag Netz GmbH).
Foto: Stadt Nidderau


Freitag, 09.10.2026

Sie prägen das Ortsbild und sind essenzielle Bausteine der Stromversorgung: Trafo-Stationen, umgangssprachlich oft einfach „Trafohäuschen“ genannt, begegnen uns an vielen Orten ...

Eine gute Idee und ein bisschen Farbe haben aus der Station an der Willi-Salzmann-Halle in Nidderau-Windecken ein echtes Schmuckstück gemacht. Der Nidderauer Künstler Simon Jean-Pierre Desmots (SJPD-Arts) hat die Wandflächen der Station neu gestaltet.

Lebensfreude, Energie und Kreativität


Mit Spraydosen besprühte der gebürtige Bretone die vier Außenwände in bunten Farben. Entstanden ist ein abstrakter Regenbogen, der einen aufregenden Kontrast zum grauen Asphalt darstellt.

Die Neugestaltung erstreckte sich über mehrere Wochen. Die Wände wurden zunächst gereinigt und grundiert, anschließend besprüht und mit einem Schutzlack versiegelt. Für den Künstler symbolisieren die bunten Farben Lebensfreude, Energie und Kreativität. Er möchte zudem zeigen, dass Kunst nicht nur in Galerien und Museen ihren Platz hat, sondern auch den öffentlichen Raum bereichern und für alle zugänglich gemacht werden kann.

"Ein echter Blickfang"


Vor zwei Jahren wurde im Nidderauer Stadtteil Ostheim bereits eine Trafostation im Stile von „Harry Potter“ gestaltet, ebenfalls von zwei Graffiti-Künstlern.

„Die Menschen freuen sich, dass hier etwas Neues und Besonderes entstanden ist. An einem klassischen Trafo läuft jeder einfach vorbei, jetzt ist es ein echter Blickfang“, erklärt Marcus Kaiser, stellvertretende Fachbereichsleitung Stadtentwicklung und Bauwesen und Initiator der Gestaltung. (red)