MAIN-KINZIG-KREIS

Diese Frau übernimmt jetzt das Kommando im Main-Kinzig-Kreis

Schlüsselübergabe an der Spitze der Polizeidirektion Main-Kinzig (v. l. Carina Lerch (Leiterin Abteilung Einsatz), Martin Nickl, Jasmin Brunner und Polizeivizepräsidentin Anja Wetz
Foto: Polizei Südosthessen
von Redaktion Kinzig.News


Freitag, 30.10.2026

Wechsel an der Spitze der Polizeidirektion Main-Kinzig: Jasmin Brunner übernimmt zum 1. November die Leitung von Martin Nickl. Die 49-Jährige kennt die Region bereits bestens – und lebt sogar selbst im Main-Kinzig-Kreis. Ihr Vorgänger wechselt nach zwei Jahren in Hanau ins Polizeipräsidium Osthessen.

Neue Polizeichefin für den Main-Kinzig-Kreis: Jasmin Brunner übernimmt zum 1. November die Leitung der Polizeidirektion Main-Kinzig. Polizeivizepräsidentin Anja Wetz verabschiedete am heutigen Tag den bisherigen Direktor Martin Nickl und begrüßte gleichzeitig seine Nachfolgerin.

Nickl hatte die Direktion in den vergangenen zwei Jahren geleitet. Künftig übernimmt der 48-Jährige die Leitung des Abteilungsstabs im Polizeipräsidium Osthessen.

Neue Polizeichefin kennt die Region bestens

Mit Jasmin Brunner übernimmt eine erfahrene Polizeiführungskraft das Amt. Die 49-Jährige begann ihre Laufbahn 1998 im Streifendienst in Offenbach. Nach verschiedenen Stationen und einem Studium für den höheren Polizeivollzugsdienst übernahm sie 2014 die Leitung der Führungsgruppe der Polizeidirektion Offenbach.

Auch im Main-Kinzig-Kreis sammelte sie bereits Führungserfahrung: Während ihrer Qualifikationsverwendung leitete sie zeitweise kommissarisch die Ermittlungsgruppe der Polizeistation Gelnhausen.

Später führte ihr beruflicher Weg unter anderem über die Bereitschaftspolizeiabteilungen in Mühlheim und Lich zur Polizeidirektion Fulda. Zuletzt war Brunner Leiterin des Abteilungsstabs im Polizeipräsidium Osthessen.

Besonders eng ist ihre Verbindung zur neuen Wirkungsstätte auch privat: Brunner lebt selbst im Main-Kinzig-Kreis und kennt die Region und ihre Menschen.

„Sicherheit ist eine gemeinsame Verantwortung“

Polizeivizepräsidentin Anja Wetz bezeichnete Brunner als erfahrene Führungskraft mit unterschiedlichen fachlichen Perspektiven. Sie sei überzeugt, dass die neue Polizeidirektorin ihre Kompetenzen gewinnbringend einsetzen und die Polizeiarbeit in der Region gemeinsam mit den Beschäftigten fortführen werde.

Auch Brunner freut sich auf die neue Aufgabe. Besonders wichtig seien ihr der offene Austausch mit den Beschäftigten, den Kommunen und den Netzwerkpartnern sowie eine vertrauensvolle Zusammenarbeit.

„Sicherheit ist eine gemeinsame Verantwortung“, betonte die 49-Jährige. Ihr Ziel sei es, gemeinsam dafür zu sorgen, dass die Menschen in Hanau und im Main-Kinzig-Kreis sicher leben und ihrer Polizei vertrauen können.

Neuer Posten für Martin Nickl

Auch sein Vorgänger blickt positiv auf seine Zeit zurück. Nickl bedankte sich für die Zusammenarbeit mit den Polizeikollegen, Kommunen und Netzwerkpartnern. Diese sei von Vertrauen und gegenseitiger Wertschätzung geprägt gewesen.

Seine Polizeikarriere hatte ihn zunächst von 2001 bis 2014 zum Polizeipräsidium Frankfurt geführt. Nach seinem Studium für den höheren Polizeivollzugsdienst übernahm er verschiedene Aufgaben im Polizeipräsidium Osthessen und war zeitweise an das Landespolizeipräsidium abgeordnet. Anschließend wechselte er nach Südosthessen und übernahm die Leitung der Polizeidirektion Main-Kinzig.

Polizei ist für mehr als 420.000 Menschen zuständig

Die neue Aufgabe ist umfangreich: Die Polizeidirektion Main-Kinzig verantwortet die Sicherheit von mehr als 420.000 Einwohnern auf einer Fläche von knapp 1400 Quadratkilometern.

Zum Zuständigkeitsbereich gehören das Polizeirevier Hanau, fünf Polizeistationen im Main-Kinzig-Kreis sowie die Regionale Kriminalinspektion. Eine enge Zusammenarbeit mit Kommunen, Justizbehörden und weiteren Partnern gehört dabei zum täglichen Geschäft.