MAIN-KINZIG-KREIS

Land springt für Bund ein: 7,1 Millionen Euro für Kita-Ausbau

22 Kommunen sollen von der Investition profitieren.
Symbolbild: Pixabay


Montag, 03.02.2020

Um die Kinderbetreuung in ganz Hessen weiter auszubauen, springt das Land ein und führt das Investitionsprogramm des Bundes, das bereits ausgeschöpft ist, fort. Bis Ende des Jahres erhalten 22 Kommunen im Main-Kinzig-Kreis rund 7,1 Millionen Euro um die Kinderbetreuung vor Ort auszubauen. „Es ist erfreulich, dass die Kindertagesstätten im Main-Kinzig-Kreis ihre Kinderbetreuung mit dem Förderprogramm des Bundes zukunftssicher aufstellen. 

Aufgrund der hessenweit hohen Nachfrage ist das Bundesprogramm früher ausgeschöpft als erwartet. Damit der Ausbau der Kita-Plätze in Hessen mit gleicher Geschwindigkeit vorangehen kann, springt das Land ein und führt das Bundes-Investitionsprogramm auf eigene Kosten fort: Bis 2024 stellt das Land 92 Millionen Euro zur Verfügung,“ erklärt der GRÜNE Abgeordnete Markus Hofmann. „Der Bedarf an Kita-Plätzen steigt weiter. Es ist wichtig, dass die Kommunen bei dieser Aufgabe nicht allein gelassen werden. Die Landesmittel sorgen dafür, dass die Kommunen das Platzangebot in Kitas und Tagespflege auch 2020 weiter ausbauen können."

Im Landkreis Main-Kinzig kann sich besonders die Stadt Gelnhausen über eine Förderzusage von rund 1,96 Millionen Euro freuen. Die Gemeinde Maintal bekommt mehr als 1,7 Millionen Euro für den Ausbau von Kinderpflege/Kindertageseinrichtungen. Außerdem erhält die Gemeinde Gründau rund 1,25 Millionen Euro für ihren Kindertagespflegeausbau/Kita-Ausbau. Das Fazit von Markus Hofmann ist deutlich: „Das sind hervorragende Nachrichten für die vielen jungen Familien, die in den Kommunen des Main-Kinzig-Kreises leben und für Paare, die eine Familie gründen wollen.“ (pm)+++