LINSENGERICHT

Bürgermeister Albert Ungermann (SPD) will am Sonntag wiedergewählt werden

Bürgermeister Albert Ungermann (SPD)
Foto: GNZ
von HANS BRAUNE


Samstag, 07.03.2020

Albert Ungermann wünscht sich für den kommenden Sonntag eins ganz besonders: dass möglichst viele Bürger ins Wahllokal gehen und ihre Stimme bei der Bürgermeisterwahl in Linsengericht abgeben. Der amtierende Rathauschef Ungermann (SPD) ist der einzige Kandidat. Seit 18 Jahren lenkt er bereits die Geschicke der Gemeinde, jetzt will er noch die vierte Amtszeit dranhängen.

Der 62-Jährige findet es bedauerlich, dass es keinen Gegenkandidaten gibt. „Dennoch hoffe ich auf eine hohe Wahlbeteiligung“, sagt er im GNZ-Gespräch vor der Wahl. Besonders aus dem Lager der CDU hatte er einen Bewerber erwartet, schließlich hatten die Christdemokraten getönt, dass 18 Jahre Albert Ungermann genug seien. Der Bürgermeister kündigt bereits an, dass es – sofern die Bürger ihn am Sonntag wiederwählen – seine letzte Amtszeit sein wird.

Dass Ungermann sich jetzt noch nicht zur Ruhe setzen will, rührt vor allem daher, dass derzeit mehrere Großprojekte laufen. Das wird sich auch noch über Jahre hinziehen: „Und das will ich noch mitgestalten“, sagt der zweifache Vater. Ungermann nennt den Bau der Kindertagesstätte in Altenhaßlau und des Feuerwehrhauses in Eidengesäß sowie die Umsiedlung von „Rewe“ und „Aldi“. Als sein Steckenpferd bezeichnet er das Ärztehaus und die behindertengerechten Wohnungen, die am jetzigen Standort der Supermärkte am Stadtweg in Altenhaßlau entstehen sollen. „Dort will ich bei der Einweihung noch dabei sein. Ich hoffe, dass es in drei Jahren so weit ist“, sagt Albert Ungermann.

Am Sonntag haben nun die Bürger die Wahl, ob sie Albert Ungermann weiterhin das Vertrauen schenken. Die Wahlparty jedenfalls findet ab 18.30 Uhr im Sportheim des FSV Geislitz statt. (GNZ) +++