MAIN-KINZIG-KREIS

Vogelgrippe am Großkrotzenburger See: Entwarnung für Anwohner

Der Main-Kinzig-Kreis gibt Entwarnung, nachdem am Großkrotzenburger See im Februar die Vogelgrippe ausgebrochen war. (Symbolbild)
Foto: Drosera74/pixabay
von Redaktion Kinzig News


Montag, 09.03.2026

Große Erleichterung am Großkrotzenburger See: Nach dem Fund von vier toten Wildvögeln Anfang Februar, bei denen die berüchtigte Vogelgrippe nachgewiesen wurde, hat das Amt für Veterinärwesen und Verbraucherschutz des Main-Kinzig-Kreises die zusätzlichen Einschränkungen wieder aufgehoben.

Betriebe in der Nähe des Sees, die ihre Tiere zuvor vorsorglich in Ställe bringen mussten, können nun wieder aufatmen. Denn in den vergangenen drei Wochen wurde kein weiterer Fall von Geflügelpest in der Region gemeldet. Fachleute gehen daher aktuell nicht mehr davon aus, dass die Vogelgrippe bei den Wildvögeln rund um den See noch aktiv ist.

Trotz keiner neuen Fälle: Gefahr durch Vogelgrippe noch nicht vorbei

Dennoch bleibt Vorsicht geboten: Tierhalter im Kreis müssen weiter erhöhte Biosicherheitsmaßnahmen beachten. Auch wenn es am Großkrotzenburger See vorerst ruhiger aussieht, ist das Virus der hochpathogenen aviären Influenza (HPAI) in der Wildvogelpopulation weiterhin präsent. Immer wieder werden neue Fälle in der Region registriert, und Experten des Friedrich-Loeffler-Instituts warnen, dass das Risiko für eine Ansteckung in deutschen Geflügelbeständen und Zoos nach wie vor hoch ist.

Die Allgemeinverfügung des Main-Kinzig-Kreises, die seit Oktober letzten Jahres gilt, bleibt bestehen. Geflügelhaltungen müssen sich an strenge Hygiene- und Sicherheitsvorschriften halten, und große Veranstaltungen wie Geflügelschauen oder -börsen sind weiterhin verboten. Alle Infos dazu gibt es auf der Website des Kreises unter www.mkk.de unter „Aktuelles/öffentliche Bekanntmachungen“.