HANAU

Serie reißt nicht ab: White Wings holen gegen Karlsruhe den fünften Sieg in Folge

Die White Wings haben gegen Karlsruhe den fünften Sieg in Folge geholt. - Fotos: Markus Rosemann


Sonntag, 31.01.2021

Viel erfreulicher könnte das neue Jahr für die Ebbecke White Wings Hanau kaum noch verlaufen. Zwar verloren die Hanauer am 3. Januar noch knapp gegen Gießen. Seither zeigt die Leistungskurve jedoch steil nach oben. Im Rückspiel gegen die Arvato College Wizards holte die Mannschaft mit einem 87:80 bereits den fünften Sieg in Folge.

Wie schon im Hinspiel gestaltete sich auch das zweite Aufeinandertreffen beider Teams als offenes Spiel auf Augenhöhe. In der ersten Halbzeit waren zunächst die Gäste leicht stärker und konnten sich wiederholt mit einigen Punkten absetzen. Das Hanauer Team ließ sich jedoch nicht ausstechen und konnte auch den Neun-Punkte-Vorsprung rund zwei Minuten vor der Halbzeitpause schnell wieder aufholen. 38:43 stand es zur Halbzeitpause.


Die Unterbrechung nutzte Hanaus Headcoach Kamil Piechucki, um gemeinsam mit dem Team an einigen Stellschrauben zu drehen. Mit Erfolg: Im dritten Viertel zeigte sich das Team stabilisierter und holte nicht nur den Ausgleich, sondern ging nach fünf Minuten erstmalig seit dem ersten Viertel wieder in Führung. „In der zweiten Halbzeit hatten wir eine bessere Intensität auf dem Feld“, attestiert White-Wings-Geschäftsführer Sebastian Lübeck. Offensiv ließ die Mannschaft den Ball nun deutlich besser laufen und spielte sich so immer wieder freie Würfe heraus. Dadurch war das Team gerade im dritten Viertel von jenseits der Drei-Punkte-Linie brandgefährlich.

Doch auch in der Defense zeigte das Team eine verbesserte Leistung. „Wir hatten in der zweiten Hälfte die Big Men deutlich besser im Griff“, so Lübeck. Allen voran Center Eyke Prahst, der in den ersten beiden Vierteln wiederholt scorte, fand in der zweiten Spielhälfte offensiv kaum noch statt. Doch auch Florian Rothenberg und Alexander Thompson machten die White Wings das Leben zunehmend schwerer.

Bis zur Schlusssirene erlaubten sich die White Wings keine Schwächephase mehr. Wiederholt konnte sich die Mannschaft sogar einen Zehn-Punkte-Vorsprung erarbeiten. Die Wizards bäumten sich kurz vor der Schlusssirene noch einmal auf und holten fünf schnelle Punkte. Für eine Aufholjagd war es zu diesem Zeitpunkt jedoch bereits zu spät.

So gewannen die White Wings am Ende verdient mit 87:80. Einziger Wermutstropfen: Die Karlsruher gewannen das Hinspiel mit acht Punkten Vorsprung. Sollte der direkte Vergleich am Ende der Saison für die Platzierung ausschlaggebend werden, würden die Wizards entsprechend vor den White Wings liegen. (pm) +++

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