FRANKFURT AM MAIN

Mit Tritten und Schlägen: Mann wehrt sich gegen Corona-Kontrolle

Die Ermittlungen der Polizei dauern an. - Symbolbild KN/Yowe


Mittwoch, 17.02.2021

Am Dienstagnachmittag hat ein 28-jähriger Mann im Zuge einer polizeilichen Kontrolle Widerstand geleistet. Gegen seinen 25-jährigen Bruder wird wegen des Verdachts der versuchten Gefangenenbefreiung ermittelt. Nach bisherigen Erkenntnissen war der 28-jährige Mann mit seinem 25-jährigen Bruder gegen 15.30 Uhr auf dem Vorplatz des Südbahnhofs unterwegs. 

Ersterer führte ein Fahrrad mit sich und trug keine Mund-Nasen-Bedeckung. Als ihn zwei Polizeibeamte darauf ansprachen, reagierte er sofort aggressiv. Als die Polizisten daraufhin eine Personenkontrolle durchführen wollten, verlief diese leider nicht ohne Komplikationen. Er schlug und trat nach den beiden Polizisten und wehrte sich vehement. Sein 25-jähriger Bruder mischte sich in das Geschehen ein und ging die Beamten ebenfalls tätlich an. Mit der Unterstützung weiterer Polizeibeamter, konnten die beiden Männer schließlich zum Polizeirevier verbracht werden. Auf dem Weg dorthin leistete der 28-jährige Mann in dem Streifenwagen weiterhin vehement Widerstand.

Die Polizeibeamten und der 28-jährige Mann blieben unverletzt. Der 25-Jährige zog sich leichte Verletzungen zu. Erste Ermittlungen ergaben, dass das Fahrrad, welches der 28-Jährige mit sich geführt hatte, vor kurzem als gestohlen gemeldet wurde. Daher stellten die Beamten das Zweirad umgehend sicher. Nach der Durchführung der polizeilichen Maßnahmen wurden die beiden Männer wieder entlassen, welche von ihrer Schwester abgeholt wurden. Diese erstattete im Nachgang wegen des Verdachts der Körperverletzung Anzeige gegen einen der Beamten.

Die Ermittlungen wegen des Verdachts des Verstoßes gegen die Corona-Verordnung, des Widerstandes, der Gefangenenbefreiung und der Hehlerei sowie die Ermittlungen gegen den Polizeibeamten dauern an. (PM) +++

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