HANAU

Frauenbüro setzt ein Zeichen gegen (rechte) Gewalt

Aktion des Frauenbüros Hanau zum Gedenktag. - Foto: Stadt Hanau


Donnerstag, 18.02.2021

"Der Hass auf Frauen - und speziell auf Feministinnen - ist im rechten Gedankengut sehr prominent", weiß Monika Kühn-Bousonville vom Frauenbüro der Stadt Hanau zu berichten. In rechten Kreisen sei der Glaube weit verbreitet, dass feministische, gleichberechtigte Frauen nur auf die Karriere konzentriert seien und daher keine Kinder mehr bekommen wollten. Somit trügen sie – nach Ansicht der Rechten - zum Aussterben der urdeutschen Bevölkerung bei.

Gleichzeitig sähen Rechtsextremisten einen Anstieg der Geburtenrate bei Familien mit ausländischen Wurzeln, was nach ihrer Auffassung die Überfremdung unserer Gesellschaft vorantreibt und verschärft, berichtet die Frauenbeauftragte. Auch der Attentäter von Hanau habe in seinem Pamphlet verkündet, dass er mit Frauen ein Problem habe und sie vernichten wolle. "Wir möchten daher von Seiten des Frauenbüros mit unseren Armbändchen ein Zeichen setzten, für ein gewaltfreies Leben ALLER Menschen, egal welches Geschlecht, welcher Herkunft und welchen Alters", betont Kühn-Bousonville, denn jede Gewalt sei falsch und müsse verhindert werden! "Den Gedenktag des rassistisch motivierten Terrorattentats am 19. Februar nehmen wir zum Anlass, ein Statement gegen Gewalt zu setzen und mit unseren Armbändchen 'Stoppt Gewalt' ein symbolisches Zeichen der Solidarität mit den Opfern von Gewalt zu zeigen", so die Frauenbeauftragte.

Interessierte erhalten das Armbändchen kostenlos vom Hanauer Frauenbüro per Post zugeschickt. Dafür senden sie bitte eine E-Mail mit ihrer Postadresse an Frauenbü[email protected] . Wer sich für den Erhalt des Armbändchens erkenntlich zeigen möchte, kann gerne eine Spende überweisen, beispielsweise an die Beratungsstelle Lawine e.V.: IBAN: DE77 5065 0023 0108 0289 29. (PM) +++

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