HANAU

"Asche auf das Haupt" - Gläubige in der Region starten in die Fastenzeit

Was eben noch geglitzert und geleuchtet hat, ist schnell vergangen. Die Asche erinnert daran, aber auch auf das Licht von Ostern. - Fotos: privat


Montag, 22.02.2021

Der Beginn der Fastenzeit wurde von vielen Gläubigen in der Region unter strengen Corona-Bedingungen mit dem Auflegen der Asche verbunden. Nicht wie früher üblich durch ein Aschenkreuz - persönlich mit der Hand auf die Stirn - sondern ohne Berührung durch das Austreuen der aus den Palmzweigen des vergangenen Jahres gewonnenen Asche auf den Kopf.

"Asche auf das Haupt" - Dieser biblische Satz wurde schon im frühen Christentum im Altertum praktiziert als Zeichen der Umkehr und des neuen Anfangs in der 40-tägigen Fastenzeit auf Ostern hin.

In der Kesselstädter St. Elisabethkirche kamen die Gläubigen in drei Gottesdiensten mit Mundschutzmasken und Abstand in die Gottesdienste. Im Schülergottesdienst am Morgen entzündeten die Kinder und Jugendlichen zunächst leuchtende Wunderkerzen "als Zeichen für die Vergänglichkeit von allem, was jetzt noch schön glitzert und leuchtet, aber bald vorbei ist!", so Diakon Philipp Schöppner und Gemeindereferentin Margit Lavado in ihrer Ansprache.

"Ostern ist das Fest des Lichtes. Jesus überwindet den Tod durch die Auferstehung. Darauf bereiten wir uns in der Fastenzeit vor!" - "Wie beim Sport ist auch bei der Vorbereitung auf Ostern der Start wichtig. Dazu hilft der Aschermittwoch", so Diakon Philipp Schöppner in seiner Ansprache. (pm) +++

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