MAIN-KINZIG-KREIS

Frische Brise im Kinzig Valley: ein Luftreiniger für etwas Normalität

Frische Brise im Kinzig Valley - Foto: privat


Mittwoch, 24.03.2021

MAIN-KINZIG-KREIS -

Flexibles Arbeiten, Homeoffice, mehr digitale Tools im Arbeitsalltag – alles Dinge, die einen kleinen Teil des „New Normal“, also der durch die Corona-Pandemie geprägte neue Arbeitswelt ausmachen. Für Bernd Weidmann, Gründer und Initiator des Gelnhäuser Coworking Space „Kinzig Valley“, ist die Normalität aus alten Zeiten jedoch keineswegs abgeschrieben. Diese soll nun dank eines Hochleistungs-Luftreiniger wieder in das offene Büro in der Barbarossastraße einkehren.

Das Coronavirus gab Bernd Weidmann keinen Anlass, die Türen für Gründer, Startups und Selbstständige zu schließen. „Unser Coworking Space war während der Lockdowns durchweg geöffnet, um weiterhin einen inspirierenden Arbeitsort bieten zu können, an dem produktiv und konzentriert gearbeitet werden kann. Natürlich mit entsprechendem Hygienekonzept. Damit sich die Coworker so wohl und sicher wie möglich fühlen, dachten wir uns: da geht on Top noch ein bisschen mehr.“, so Weidmann.

Mit „wir“, damit ist vor allem aber Ulrich Verhoefen gemeint. Der ebenfalls im Kinzig-Valley-Gebäude beheimatete Unternehmerberater hat den Luftreiniger nämlich gesponsert. Und das Gerät hat es in sich: der zwei Meter große, von den Coworkern liebevoll „Viroslav“ genannte Luftreiniger, wiegt stolze 170 kg und ist dazu in der Lage, ganze 1500 Kubikmeter Luft pro Stunde von etwaigen Viren, Bakterien, Pilzsporen und anderen Mikroorganismen zu befreien. Dabei ist der „Viroline Maxi“, wie der Luftreiniger tatsächlich heißt, bei seiner Arbeit nicht lauter ein leichter Regenschauer. Auch das Funktionsprinzip ist simpel: Nachdem die Luft in gut zwei Metern Höhe angesaugt wurde, kommt im ersten Schritt eine UV-C-Bestrahlungseinheit und danach ein HEPA H14-Virenfilter zum Einsatz. An den Seiten des Geräts wird die gesäuberte Luft schließlich in den Raum zurückgeführt.

Eine Oase für Homeoffice-Ausbrecher

„Ich denke, wenn hier mehr Menschen und über mehrere Stunden arbeiten, können wir uns mit dem Luftreiniger alle noch sicherer fühlen“, so der Valley-Initiator, der sich, wie viele andere auch, offensichtlich nach einer Rückkehr zur Normalität sehnt: „Homeoffice und Zoom-Meetings, gut und schön, das hat alles sehr viele Vorteile. Aber es gibt nichts, was den persönlichen Kontakt adäquat ersetzen könnte. Und das sage ich jetzt nicht, weil ich einen Coworking-Space betreibe, sondern weil ich es schlicht und ergreifend vermisse, live vor Ort mit den Startup-Leuten und unseren Partnern gemeinsam zu sitzen, zu plaudern, zu lachen und einfach eine gute Zeit zu haben.“, so Weidmann. „Ich bin mir sicher, dass wir das schon bald wieder erleben dürfen“.

Nicht wenigen falle daheim allmählich die sprichwörtliche Decke auf den Kopf. „Es gibt viele Leute, die etliche Monate im Homeoffice gearbeitet haben und nun zu uns kommen und immer wieder spiegeln, dass sie sich wahnsinnig darüber freuen, wieder konzentriert, stressfrei und ungestört arbeiten zu können.“ Deshalb sei das Kinzig Valley vor allem mit dem neuen Luftreiniger bestens gerüstet, um Homeoffice-Ausbrechern mit einer kleine Arbeitsplatz-Oase dienen zu können. (pm) +++

Frische Brise im Kinzig Valley
Frische Brise im Kinzig Valley - Foto: privat
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