REGION

Gemeinsamer Appell von Kreisspitze und IHK an die Unternehmerinnen und Unternehmer

Die Kreisspitze im Main-Kinzig-Kreis (das Bild entstand vor der Corona-Pandemie) - Foto: Archiv


Freitag, 26.03.2021

Angesichts eines steigenden Infektionsgeschehens mit dem Coronavirus, im Main-Kinzig-Kreis wie auch landes- und bundesweit, haben die Kreisspitze und die Industrie- und Handelskammer (IHK) Hanau-Gelnhausen-Schlüchtern einen gemeinsamen Appell veröffentlicht. Er richtet sich an Unternehmerinnen und Unternehmer, in dieser kritischen Phase der Pandemie aktiv Beiträge zur Eindämmung des Infektionsgeschehens zu leisten. Zugleich haben Kreis und IHK gemeinsame Informationsangebote für die Wirtschaft vereinbart, um bei Fragen zu Schnellteststrategien oder Hygienekonzepten schnell und fachgerecht zu helfen. Im Folgenden der Appell im Wortlaut:

IHK-Hauptgeschäftsführer Dr. Gunther Quidde
IHK-Hauptgeschäftsführer Dr. Gunther Quidde - Foto: Archiv
Oberbürgermeister Claus Kaminsky
Oberbürgermeister Claus Kaminsky - Foto: Archiv
Bürgermeister Stefan Erb
Bürgermeister Stefan Erb - Foto: privat

Gemeinsamer Appell an die Wirtschaft der Region

"In diesen Tagen baut sich im Main-Kinzig-Kreis die dritte Welle der Corona-Pandemie auf. Insbesondere die britische Coronavirus-Mutante treibt die Zahl der Neuinfektionen nach oben, bevor ausreichend Impfstoff und für jeden Beschäftigten Selbst- oder Schnelltests zur Verfügung stehen. In dieser kritischen Phase ist es unverändert oberstes Ziel, die Zahl der Neuerkrankungen auf einem Niveau zu halten, das die Funktionsfähigkeit unseres Gesundheitswesens noch gewährleistet.

Weil das Virus auch am Arbeitsplatz immer stärker verbreitet wird, kommt es jetzt ganz wesentlich auf die Unterstützung der Wirtschaft in der Region an, um für April und Mai einen umfassenden und länger anhaltenden Lockdown noch abzuwenden. Wir appellieren daher an alle Unternehmerinnen und Unternehmer im Main-Kinzig-Kreis

- noch strikter als bisher auf die Einhaltung der Hygiene-Regeln in den Betrieben zu achten,

- die noch knappen Selbst- und Schnelltests nach Möglichkeit zu beschaffen, sinnvoll zu priorisieren und mit steigender Verfügbarkeit mehr und mehr einzusetzen,

- sobald ausreichend Impfstoff bereit steht, der eigenen Belegschaft die Möglichkeit zur Impfung zu geben.

Ab Montag, 28. März, erhalten IHK-Mitgliedsunternehmen dabei gezielte und kostenlose betriebsärztliche Beratung dazu: telefonisch bei der Hotline der IHK unter 06181 9290-0, im Internet auf der Seite www.hanau.ihk.de/testen, per Mail an [email protected] sowie in den Newslettern von Kreis und IHK.

Der Appell wurde unterzeichnet von:

Landrat Thorsten Stolz,

IHK-Präsident Dr. Norbert Reichhold,

Susanne Simmler, Erste Kreisbeigeordnete und Gesundheitsdezernentin,

Dr. Gunther Quidde, Hauptgeschäftsführer der IHK Hanau-Gelnhausen-Schlüchtern,

Winfried Ottmann, Kreisbeigeordneter und Wirtschaftsdezernent,

Claus Kaminsky, Oberbürgermeister Brüder-Grimm-Stadt Hanau

Stefan Erb, Bürgermeister von Erlensee und Sprecher der Bürgermeisterkreisversammlung (pm) ++++

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