MAINTAL

Seniorenbeirat der Stadt Maintal trifft sich zum letzten Mal in der aktuellen Besetzung

Bürgermeisterin Monika Böttcher dankte gemeinsam mit dem Ersten Stadtrat Karl-Heinz Kaiser Elli Henkel (Zweite von links) und Ursula Pohl (Dritte von links) für ein jahrzehntelanges Engagement im Maintaler Seniorenbeirat - Foto: Stadt Maintal


Mittwoch, 31.03.2021

Zu ihrer letzten Sitzung in der Amtszeit von 2016 bis 2021 trafen sich die Mitglieder des Maintaler Seniorenbeirates kürzlich im Bürgerhaus Bischofsheim. Neben einem Rückblick auf gelungene Projekte stand die die Verabschiedung der Mitglieder sowie die besondere Ehrung der beiden jahrzehntelangen Amtsträgerinnen Ursula Pohl und Elli Henkel im Mittelpunkt des Treffens.

Bürgermeisterin Monika Böttcher und der Erste Stadtrat als Sozialdezernent Karl-Heinz Kaiser dankten allen Mitgliedern des Seniorenbeirates für die sehr rege inhaltliche Arbeit und den persönlichen Einsatz. Sie hoben ganz besonders die Mitarbeit von Ursula Pohl und Elli Henkel hervor, die seit 1990 beziehungsweise 1993 in dem Gremium aktiv waren. Sie waren damit eine verlässliche Konstante und hatten als Ansprechpartnerinnen für die Maintaler*innen immer ein offenes Ohr. Die Themen „Externe Heimbeiräte“ oder die „Senioren-Sicherheitsberater“ waren ihnen ein besonderes Anliegen.

Auch an Barbara Soff wurde erinnert. Ihr hätte an diesem Tag ebenfalls ein herzlicher Dank für ihr reges Engagement zuteilwerden sollen, denn sie hatte den Seniorenbeirat 15 Jahre lang unterstützt, ehe sie kürzlich verstarb.

„Es ist etwas Besonderes, wenn sich Menschen in unserer Gesellschaft über Jahrzehnte für eine Sache einsetzen, ehrenamtlich und zum Wohle einer ganzen Bevölkerungsgruppe. Das verdient höchste Anerkennung“, betonte Kaiser. Auch Bürgermeisterin Böttcher lobte das Engagement der Mitglieder des Gremiums: „Der Seniorenbeirat ist eine wichtige Säule des freiwilligen Engagements in Maintal und hat viele Initiativen für die Maintaler Seniorinnen und Senioren auf den Weg gebracht. Er hat sich fest etabliert und ist aus unserer Stadt nicht wegzudenken.“

Der Seniorenbeirat wird für die Dauer von fünf Jahren vom Magistrat ernannt. Er besteht aus mindestens neun und maximal 17 Teilnehmer*innen, die aus allen vier Maintaler Stadtteilen kommen sollen. Das Gremium tritt dafür ein, dass alterspolitische Interessen im Fokus der Politik bleiben und wirkt der gesellschaftlichen Ausgrenzung älterer Menschen entgegen. Der Beirat möchte dazu beitragen, dass die Kommunalpolitik ältere Menschen nicht ausschließt, sondern integrierend wirkt im Sinne einer gesellschaftlichen Teilhabe. Der Beirat unterstützt die politischen Gremien bei der aktiven Gestaltung eines seniorengerechten Umfeldes und einer altersrelevanten Infrastruktur. Er ist Bindeglied zwischen Politik und Bevölkerung mit dem Ziel, die Selbstständigkeit und Selbstbestimmung von älteren Menschen in ihrem gewohnten Lebensumfeld so lange wie möglich zu erhalten.

In den letzten fünf Jahren richtete der Seniorenbeirat seinen Fokus auf Info-Veranstaltungen, unter anderem zu den Themen „Altersarmut“, „Medikamentengebrauch“ und „Ernährung“. Die Mitglieder organisierten außerdem ein Training zur Benutzung des Rollators in den Maintaler Bussen sowie einen Tanzkurs für Senior*innen. Regelmäßig fanden auch Stadtteilbegehungen statt, um zu ermitteln, welche Veränderungen im öffentlichen Raum im Sinne einer seniorenfreundlichen Stadt wünschenswert wären. Außerdem ist der Seniorenbeirat Herausgeber der beliebten kostenfreien Zeitschrift „60 aufwärts“, die auch in den vergangenen Jahren mit großem Erfolg publiziert wurde.

Für den neuen Seniorenbeirat, der nach der Konstituierung der Stadtverordnetenversammlung und weiterer städtischer Gremien voraussichtlich im Mai 2021 berufen wird, haben sich bereits 17 Personen gemeldet, die Interesse an einer Mitarbeit in dem Gremium haben. Wer Interesse hat, in dem Gremium mitzuarbeiten, kann dieses durch eine Mail an [email protected] bekunden. Die Liste mit allen Vorschlägen wird dem neuen Magistrat vorgelegt, der die Mitglieder in ihr neues Ehrenamt berufen wird. (pm) +++

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