HANAU

HSG Hanau: A-Jugend spielt auch in der kommenden Saison in der Bundesliga

Foto: HSG Hanau


Mittwoch, 21.04.2021

Die A-Jugend der HSG Hanau wird auch in der Saison 2021/22 in der Bundesliga an den Start gehen. Wie der Deutsche Handballbund bekanntgegeben hat, wird es in der aktuellen Saison keinen Absteiger geben. Darüber hinaus wird das Teilnehmerfeld in der kommenden Saison aufgrund der Covid-19-Pandemie von 40 auf 48 Mannschaften aufgestockt. In der aktuellen Saison wird darüber hinaus noch der Deutsche Meister ausgespielt. Die Teilnahme an der Vorrunde zur Deutschen Meisterschaft ist dabei freiwillig. 23 Teams haben ihre Zusage erteilt.

Aufgeteilt in sieben Gruppen mit jeweils drei Teams und einer Gruppe bestehend aus zwei Teams wird die Vorrunde ausgetragen. Die acht Gruppenersten ziehen in das Viertelfinale ein. Von dort an wird im K.O.-System, bestehend aus Hin- und Rückspiel gespielt und so der Deutsche Meister der A-Jugend-Bundesliga ermittelt. Mannschaften, die nach der Vorrunde ausscheiden, haben weiterhin die Möglichkeit, um den DHB-Pokal der A-Jugend zu spielen. Weitere Einzelheiten sind noch nicht geklärt und folgen zeitnah.

Für die Jungs der Hanauer A-Jugend geht es in Gruppe C ans Eingemachte. Am Sonntag, den 25. April (15 Uhr), treffen sie auswärts auf den TSV Bayer Dormagen. Sechs Tage später bestreitet das Team von Trainer Hannes Geist ihr zweites und letztes Spiel der Vorrunde. Der TUSEM Essen ist am Samstag, den 01. Mai (16 Uhr), zu Gast in Hanau. Abhängig vom Abschneiden in dieser Vorrunde geht es nach einer Woche Pause am darauffolgenden Wochenende (14./15.05) weiter.

In der kommenden Saison beträgt das Teilnehmerfeld der A-Jugend-Bundesliga 48 Teilnehmer. Darunter befinden sich alle 40 Teams, die auch in der aktuellen Saison in der A-Jugend-Bundesliga aktiv waren. Lediglich acht Mannschaften können sich für die kommende Saison noch qualifizieren.

Vor diesem Hintergrund wird einmal mehr deutlich, wie wichtig es war, dass die HSG Hanau im September vergangenen Jahres alles in die Waagschale geworfen hatte, um die Bundesliga-Qualifikation zu bestreiten. Lange Zeit standen damals die beiden Qualifikationsspiele gegen die TSG Friesenheim auf der Kippe, da aufgrund der gestiegenen Anzahl von Corona-Fällen in Hanau und im Landkreis für den Sport verschärfte Auflagen galten.

Der Trainingsbetrieb war nur eingeschränkt möglich, Wettkampfsport überhaupt nicht. Zur Qualifikation für die A-Jugend-Bundesliga hätten die Hanauer eigentlich gar nicht erst antreten können und wären somit nicht in der obersten deutschen Spielklasse im Jugendbereich vertreten gewesen. Doch die Grimmstädter setzen alle Hebel in Bewegung, nahmen für ihre Jugendmannschaft viel Geld in die Hand und zogen sich zehn Tage in die sogenannte „Bubble“ zurück.

Abgeschottet von der Außenwelt mit dem Einverständnis der Eltern und mit Genehmigung der Schulen bereiteten sich die Jungs im Hotel Birkenhof auf die beiden Spiele vor. Mit jeweils einem Treffer Vorsprung setzte sich das Team von Trainer Hannes Geist letztlich mit zwei dramatischen Siegen gegen Friesenheim durch und sicherte sich damit das Ticket für die A-Jugend-Bundesliga. Und ohne es damals bereits wissen zu können gleichzeitig auch für die Saison 21/22.

Damit geht die HSG Hanau als Gründungsmitglied in der kommenden Saison in ihre elfte Saison hintereinander in Deutschlands höchster Jugendspielklasse an den Start.

„Wir sind froh, dass wir unseren Talenten auch in der kommenden Saison die Teilnahme an der A-Jugend-Bundesliga ermöglichen können. Die Jungs haben sich das nicht zuletzt durch ihr Engagement in den Aufstiegsspielen verdient. Und natürlich sind wir auch ein bisschen stolz darauf, dass wir ohne Leistungszentrum und Internat seit Gründung in der höchsten Spielklasse vertreten sind“, freut sich Jörn Winter stellvertretend für den Jugendausschuss der HSG Hanau.(pm) +++

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