Seit Donnerstagabend unterwegs

Kampf gegen die Fluten: Heimische Einsatzkräfte unterstützen

Einsatzkräfte aus dem Main-Kinzig-Kreis haben sich am Donnerstag auf den Weg in den Regierungsbezirk Köln gemacht, um in besonders von Unwetter und Hochwasser betroffenen Gebieten zu helfen. - Foto: Main-Kinzig-Kreis


Freitag, 16.07.2021

KÖLN/MKK - Einsatzkräfte aus dem Main-Kinzig-Kreis haben sich am Donnerstag auf den Weg in den Regierungsbezirk Köln gemacht, um in besonders von Unwetter und Hochwasser betroffenen Gebieten in Nordrhein-Westfalen persönlich sowie mit technischem Gerät und Fahrzeugen zu unterstützen. Ein Löschzug des Katastrophenschutzes und Teileinheiten des ersten und zweiten Betreuungszuges des Main-Kinzig-Kreises sollen das Hochwasser bekämpfen und gleichzeitig bei der Versorgung der Bevölkerung helfen.

Mit dabei sind die Kreisbrandmeister und unter anderem Einsatzkräfte und Fahrzeuge der Feuerwehren Erlensee, Freigericht und Wächtersbach, die DRK-Verbände Hanau und Gelnhausen-Schlüchtern sowie die Malteser aus Hasselroth.

Seit der Nacht zu Donnerstag sind zudem erste Kräfte des Technischen Hilfswerks aus dem Main-Kinzig-Kreis helfend im Einsatz, unterstützt durch weitere Verbände, die im Laufe des Tages hinzukamen, darunter aus Bad Orb, Gelnhausen, Erlensee und Steinau. Sie wurden schwerpunktmäßig in betroffene Gebiete in Rheinland-Pfalz berufen.

"Wir helfen nach Kräften"

Am Donnerstag in den Mittagsstunden wurde die Feuerwehr Wächtersbach mit Kameraden aus Aufenau und Wittgenborn in den Regierungsbezirk Köln entsandt. - Foto: Stadt Wächtersbach

Am Donnerstag in den Mittagsstunden wurde die Feuerwehr Wächtersbach mit Kameraden aus Aufenau und Wittgenborn in den Regierungsbezirk Köln entsandt. - Foto: Stadt Wächtersbach

Landrat Thorsten Stolz richtete über das Gefahrenabwehrzentrum seine Anerkennung und die besten Wünsche aus. „Wir stehen solidarisch an der Seite der Betroffenen und helfen nach Kräften. Und just diesen Kräften sind wir zu Dank verpflichtet, die am Donnerstag alles haben stehen und liegen lassen, um jetzt dort zu helfen, wo die Not groß ist“, sagte Stolz, auch im Namen der Ersten Kreisbeigeordneten Susanne Simmler und des Kreisbeigeordneten Winfried Ottmann. „Die Nachrichten aus den Einsatzgebieten machen auch uns im Main-Kinzig-Kreis betroffen. Es ist unfassbar, mit welcher Wucht die Naturgewalten ganze Wohnviertel verheert haben.“

Der Einsatzbefehl des Landes Hessen, ein Voralarm, erreichte den Main-Kinzig-Kreis am Donnerstagvormittag. Die einberufenen Verbände haben danach den Einsatz vorbereitet und feinabgestimmt, unter der Leitung der Unteren Katastrophenschutzbehörde des Main-Kinzig-Kreises. Rund 60 Frauen und Männer haben sich dann um 15.30 Uhr zunächst an zentraler Stelle im Main-Kinzig-Kreis getroffen, um schließlich später am Nachmittag und mit offiziellem Marschbefehl gemeinsam mit Verbänden aus den Landkreisen Fulda, Offenbach und Groß-Gerau in den Regierungsbezirk Köln aufzubrechen.

Das sagt Ministerpräsident Volker Bouffier


Zur verheerenden Hochwasserkatastrophe in Deutschland, die vor allem die Bundesländer Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz betreffen, erklärt der Hessische Ministerpräsident Volker Bouffier:

„Die Hochwasserkatastrophe in Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz ist dramatisch. Unsere Gedanken und Gebete sind am heutigen Tag ganz besonders bei den Angehörigen der Opfer und den Betroffenen, die teilweise alles verloren haben. In dieser besonderen Situation geht es jetzt darum, Menschenleben zu retten und so schnell wie möglich Not zu lindern. Und es steht völlig außer Frage, dass Hessen dabei hilft. Helferinnen und Helfer vom Technischen Hilfswerk (THW) sind bereits in den betroffenen Gebieten im Einsatz. Heute Morgen haben sich außerdem Einsatzkräfte von der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) auf den Weg gemacht. Hessen steht auch für weitere Hilfen jederzeit bereit. Nur gemeinsam können wir dieser Katastrophe begegnen.“ (pm) +++

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