Welle der Hilfsbereitschaft

Sachspendenlager im Katastrophengebiet sind voll: "Lieber Geld spenden"

Zahlreiche Sachspenden erreichen die Katastrophengebiete in NRW und RLP Fotos: Malteser Hilfsdienst


Montag, 19.07.2021
von NINA BASTIAN

NRW/RLP - Die Nachrichten und Bilder aus den Überschwemmungsgebieten in Rheinland-Pfalz und NRW haben in ganz Deutschland große Betroffenheit und Anteilnahme ausgelöst. "Wir bekommen vermehrt Anrufe von Spontanhelfern, die ihre Hilfe anbieten", so Eric von Eyss von den Maltesern in Rheinland-Pfalz. "Wir können diese allerdings noch nicht einsetzen."

Aufgrund der Gefahrenlage könnten in dieser Phase des Einsatzes ausschließlich spezialisierte Einsatzkräfte aus den dafür vorgesehenen Katastrophenschutzeinheiten zum Einsatz kommen. An alle Spontanhelfer: "Fahren Sie nicht bitte nicht unaufgefordert in das Schadensgebiet. Bitte haben Sie Geduld und warten Sie ab, bis vor Ort Klarheit besteht, was in welchem Maße benötigt wird", so von Eyss weiter. Das gelte auch für Sachspenden. Die Bedarfe wären zurzeit noch nicht klar. Die finanzielle Unterstützung für die Opfer der Katastrophe sei aber schon jetzt möglich.

"Die Lager vor Ort sind voll"

Der Hilfskonvoi mit den Heuballen ist glücklich in Düren angekommen Fotos: Markus Raab
Der Hilfskonvoi mit den Heuballen ist glücklich in Düren angekommen Fotos: Markus Raab
Von hier aus geht das Futter in die notleidenden Betriebe
Von hier aus geht das Futter in die notleidenden Betriebe

Erst am Sonntagvormittag machten sich osthessische Helfer mit vollgepackten Lkw-Containern auf den Weg ins Katastrophengebiet. Am Abend erreichte unsere Redaktion dann folgende Nachricht: "Wir sind die beiden Container Sachspenden nicht los geworden. Wir nehmen nun wieder alles mit zurück", berichtet uns Michael Schmitt von Schmitt Recycling. "Die Container mit Sachspenden stellen wir erstmal bei uns ab. Sollten doch noch irgendwo Sachspenden benötigt werden, geben uns die Organisatoren vor Ort Bescheid."

Ähnlich geht der DLRG Ortsverband Bad Hersfeld mit der Situation um: "Die Lager in den Krisengebieten sind zur Zeit voll, aber auch nur, weil noch nicht verteilt werden kann. Wir werden daher hier sammeln, alles sortieren und kurzfristig bei uns zwischenlagern", erklärt der erste Vorsitzende, Matthias Orth. "Sobald die Lager sich leeren und wieder Kapazitäten in den Sammelstellen vorhanden sind, werden wir uns mit diesen abstimmen. Die Anlieferung der Sachspenden ins Krisengebiet erfolgt dann durch uns mit unserem Unimog und Anhänger." +++ 

"Aktion Deutschland Hilft" ruft mit folgendem Konto zu Spenden auf:

IBAN: DE62 3702 0500 0000 1020 30

BIC: BFSWDE33XXX

Stichwort: ARD/ Hochwasser

www.aktion-deutschland-hilft.de

Umgehend werden die Ballen von Dürenern Landwirten zu den betroffenen Tierhaltern gebracht
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Im Mayschoß im Ahrtal
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Zusammen mit der Bundeswehr werden ausgeflogene Patienten versorgt
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Zerstörung in Ahrweiler
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Wilhelm Hartmann berichtet täglich aus dem Krisengebiet Fotos: privat
Wilhelm Hartmann berichtet täglich aus dem Krisengebiet Fotos: privat
Helfer aus Osthessen
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Die Betroffenen sind überaus dankbar für die großzügige Unterstützung vor Ort
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