Nach Flugkatastrophe

Stadt zeigt Unterstützung: Soforthilfe für Menschen in Ahrweiler

Stadtbrandinspektor Holger Martiker und Bürgermeisterin Monika Böttcher kurz vor der Abfahrt des Maintaler Feuerwehr-Teams und des Tanklöschfahrzeugs nach Ahrweiler. - Foto: Stadt Maintal


Dienstag, 20.07.2021

MAINTAL - Deutschland erlebt die bislang schlimmste Unwetterkatastrophe mit vielen Toten, Verletzten und kaum vorstellbaren Schäden. Besonders stark von der Zerstörung betroffen ist der Kreis Ahrweiler: etwa 30.000 Menschen sollen teilweise ganz ohne Wasser, Strom oder Gas sein. Das außer Dienst gestelltes Tanklöschfahrzeug TLF 24/50 der Feuerwehr Maintal wurde am Sonntag von Maintaler Einsatzkräften nach Bad Neuenahr-Ahrweiler gebracht, betankt mit 5.000 Litern Trinkwasser. Dort soll es unter anderem bei der lebenswichtigen Wasserversorgung unterstützen helfen, die nicht gesichert ist.

Bereits am Samstag war Bürgermeisterin Monika Böttcher als oberste Dienstherrin der Feuerwehr Maintal im Austausch mit Stadtbrandinspektor Holger Martiker über eine sinnvolle Hilfeleistung. Das Einsammeln von Sachspenden wurde verworfen, da vor Ort die Infrastruktur fürs Verteilen fehlt. „Mit dem Tanklöschfahrzeug leistet Maintal einen sinnvollen, unbürokratischen und zielgerichteten Beitrag für die betroffenen Menschen in dieser Region“, so Böttcher.

Der Dank der Bürgermeisterin gilt dem Stadtbrandinspektor und seinem Team für diesen engagierten Sonder-Einsatz für die Betroffenen vor Ort: „Solidarität und Menschlichkeit sind nach einer solchen Katastrophe mit so viel Leid das, was zählt“.

Ebenso herzlich dankt Monika Böttcher dem DLRG OG Maintal e.V., der im Rahmen der länderübergreifenden Katastrophenhilfe bereits seit Freitag mit ehrenamtlichen Einsatzkräften beim 1. Wasserrettungszug Main-Kinzig in Nordrhein-Westfalen Hilfe geleistet und mittlerweile gesund und wohlbehalten zurückgekehrt ist. Gleicher Dank gebührt dem DRK Ortsverein Maintal, der ebenfalls mit einem Team im Einsatz vor Ort ist. „Somit sind alle Maintaler Hilfs- und Rettungsorganisationen im Katastrophengebiet im Einsatz. Diese gemeinschaftliche Hilfe ist großartig“. (pm) +++

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