Gefahr in Flutkatastrophen-Gebieten

Auf Sonne folgen Gewitter und Schauer: Starkregen lokal möglich

Regenschirmwetter kommt wieder auf uns zu. - Symbolfoto: Pixabay


Mittwoch, 21.07.2021
von mkr

REGION - Das aktuelle Hochdruckgebiet namens Dana sorgt für sommerliches Wetter: Bei Höchstwerten von 24 Grad und Sonne, lässt sich der Ferienbeginn bestens genießen. Das ändert sich jedoch in Kürze wieder. "Das nächste Tief kommt ab dem Wochenende auf uns zu und bringt immer wieder Regen", so DWD-Diplom-Meteorologe Tobias Reinartz gegenüber KINZIG.NEWS. 

Der Donnerstag und Freitag ähnelt sich zunächst noch vom Wettertrend her, die Höchstwerte bewegen sich um die 25 Grad. "Es ist eben meist sonnig und trocken, so wie es die ganze Woche über schon war", so der DWD-Experte. Doch nach Unwetter-Tief Bernd steht die nächste Schlecht-Wetter-Front bereits in den Startlöchern. Der Hochdruckeinfluss schwindet, ab Samstag wird das Wetter in der osthessischen Region von einem neuen Tief beeinflusst. "Der Tag beginnt zunächst mit Sonnenschein. Am Vormittag nimmt die Bewölkung dann zu. Schließlich folgen am Nachmittag vereinzelte Schauer und kräftige Gewitter." Die Höchstwerte liegen bei 26 bis 28 Grad. Lokal kann es zu Starkregen kommen. "Das Potential ist auf jeden Fall da. Wo genau, kann zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht vorausgesagt werden." Die Tage darauf sinken jedenfalls die Temperaturen etwas - es wird wieder unbeständig.

Nach Flutkatastrophe in Westdeutschland: Schauer- und Gewittergefahr steigt

Ein ähnliches Bild zeichnet sich in Westdeutschland ab. "Da besteht ebenfalls zunehmende Schauer- und Gewittergefahr am Wochenende." Das sei besonders kritisch, nachdem Unwetter-Tief Bernd in der vergangenen Woche durch Starkregenfälle in vielen Gebieten in Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz unvorstellbare Überflutungen verursachte (KINZIG.NEWS berichtete). "Das kommende Tief bringt nach aktuellem Stand geringere Mengen Regen im Vergleich zu Tief Bernd." Doch eins steht fest: "Jeder Liter Regen ist momentan zu viel für die Krisengebiete." Bleibt nur zu hoffen, dass sich die Lage nicht verschlimmert. +++

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