"Auf zum Himmelsteich"

Neue Spessartspur "Hohes Kreuz Bad Orb und Markberg" offiziell eröffnet

Die neue Spessartspur Hohes Kreuz Bad Orb und Markberg offiziell eröffnet. - Foto: Main-Kinzig-Kreis


Freitag, 30.07.2021

MAIN-KINZIG-KREIS - Ein traumhafter Ort, um eine Wanderung im Spessart zu beginnen: Vier Waldwege, alle gesäumt von mächtigen Bäumen und blühenden Wildstauden, warten darauf, erkundet zu werden. Während einer in gerader Linie ansteigt, lässt sich ein anderer nicht recht einsehen, weil er steil bergab ins Haseltal führt. Wohin sich wenden bei dieser verheißungsvollen Spessart-Wander-Vielfalt?

Erste Kreisbeigeordnete Susanne Simmler und Vorsitzende des Zweckverbands Naturpark Hessischer Spessart, weiß Rat: „Hier am Parkplatz ‚Hohes Kreuz‘ beginnt die neue Spessartspur ‚Hohes Kreuz Bad Orb und Markberg‘. Sie ist 6,1 Kilometer lang und eignet sich prächtig zum Spazierwandern.“

Verwunschene Täler und waldreiche Höhen


Der Spessart mit seinen verwunschenen Tälern und waldreichen Höhen sei eine abwechslungsreiche Landschaft direkt vor der Haustür. Für Naturliebhaber aus dem ganzen Rhein-Main-Gebiet, die eine Auszeit vom Alltag suchen oder Waldeinsamkeit, sei der Naturpark ein Muss. Mit diesem begeisterten Worten über den hessischen Spessart eröffnete die Erste Kreisbeigeordnete kürzlich die neue Spessartspur. Gemeinsam mit Fritz Dänner, Geschäftsführer des Naturparks Hessischer Spessart, Roland Weiß, Bürgermeister von Bad Orb, Dr. Dirk Thom, Geschäftsführer der Bad Orb Kur GmbH, Ulrich Freund, Ehrenbürger der Stadt Bad Orb, und Bernhard Mosbacher, Geschäftsführer der Spessart Tourismus und Marketing GmbH, stellte sie das neue Wanderhighlight vor.

Vom Parkplatz „Hohes Kreuz“ verläuft die Wanderung unter Schatten spendenden hohen Bäumen auf gleichbleibender Höhe um den 516 Meter hohen Markberg herum. An einer Wegespinne erreicht die Spessartspur den Fernwanderweg Spessartbogen und folgt ihm in Richtung Osten auf einem weichen, schmalen Pfad. Etwa auf der Hälfte der Strecke ist der Sölchesweiher erreicht, ein Gewässer, das sich nicht durch eine Quelle, sondern durch Niederschlag speist. An der nächsten Weggabelung folgt der Weg dem Eselsweg, jener alten Handelsstraße, die bereits von Kelten und Römern genutzt wurde. Steigt der Weg von der Weggabelung noch einmal an, dürfen sich die Wanderer auf den letzten hundert Metern hinab zum Parkplatz ein wenig erholen und sich an dem wohltuenden Blick in den tiefen Wald erfreuen.

Weitere Informationen zu den Spessart-Spuren und den längeren Spessart-Fährten sowie dem Spessartbogen gibt es unter www.naturpark-hessischer-spessart.de sowie unter www.spessart-tourismus.de. (pm) +++

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