Beeindruckende Schaffenskraft

"Ein Blick auf Wächtersbach": Das sind die Sieger des Kunstwettbewerbs

Nikolai Kailing (Stadtmarketing), Axel Holzapfel (Märzwind), Bürgermeister Andreas Weiher, Siegerkünstler Achim Gogler, Johanna Frank (Märzwind), Gerhard Müller (Märzwind), leider verhindert war Siegerkünstler Andreas Wald. - Foto: Stadt Wächtersbach


Dienstag, 03.08.2021

WÄCHTERSBACH - Achim Gogler aus Gelnhausen und Andreas Wald aus Hanau gewinnen den Kunstwettbewerb der Stadt Wächtersbach. Drittplatzierte Siegerin ist die in Wächtersbach aufgewachsene Sandra Viehmann aus Linsengericht.

In Kooperation mit dem Kleinkunstkreis „Märzwind“ hatte die Stadt Wächtersbach zum Kunstwettbewerb unter dem Titel „Ein Blick auf Wächtersbach“ aufgerufen. Der Wettbewerb hatte dabei nicht nur allein das Ziel, ein passendes Kunstwerk für den Augusta-Saal zu finden, es sollte auch die Kunstszene unterstützt und sichtbar gemacht werden, denn viele Ausstellungen, so auch der Wächtersbacher Kunstsalon, konnten in der pandemischen Zeit nicht durchgeführt werden.

Mit Preisgeldern von insgesamt über 6.000 Euro, an denen sich auch die Kulturförderung des Main-Kinzig-Kreises beteiligt hatte, waren daher die Kunstschaffenden zur Teilnahme aufgerufen. Nach zwei Bewertungsrunden und intensiver Beratung konnte sich die Jury schließlich auf zwei Siegerbilder und einen dritten Platz einigen. Die beiden Siegerbilder schmücken fortan im jahreszeitlichen Wechsel das Kamingesimse im Augusta-Saal von Schloss Wächtersbach.

Expressionistische Farbgebung


Eines der beiden Siegerbilder stammt von Achim Gogler aus Hanau. Er habe im Wächtersbacher Schlosspark schon öfters gezeichnet und gemalt. So lag es für ihn nahe, für den Wettbewerb den kleinen Schlossteich mit der Spiegelung des Schlosses darin auszuwählen. Bei seiner Arbeit habe sich Gogler durch Bilder von Claude Monet zu einer fast expressionistischen Farbgebung anregen lassen.

Das zweite Siegerbild stammt von MKK-Kulturpreisträger Andreas Wald aus Hanau. Mit seiner Arbeit möchte Andreas Wald einen "Blick-Einblick" in die Facetten von Wächtersbach geben. Darin erschafft er einen Raum für Geschichte, bei der auch die Keramik als gewichtiger Faktor im regionalen Raum und Alleinstellungsmerkmal zur Geltung kommt.

Aus der Vogelperspektive


Den dritten Platz belegte Sandra Viehmann aus Linsengericht. Sie wuchs in Wächtersbach auf und ist auch im Hauptberuf in Wächtersbach tätig. Die Betrachter erleben in ihrem Werk Wächtersbach aus der Vogelperspektive, in der der Blick bewusst über Schloss, Schlosspark und Altstadt bis zum Horizont gelenkt wird. Kürzlich wurde bei einem kleinen Empfang, zu dem pandemiebedingt leider nur die beiden Künstler der Siegerbilder sowie Jurymitglieder von Märzwind geladen werden konnten, das Ergebnis des Kunstwettbewerbs gefeiert.

Insgesamt nahmen 27 Künstlerinnern und Künstler am Wettbewerb teil. Sämtliche Werke und nähere Infos zum Künstlerwettbewerb können auf der Internetseite der Stadt Wächtersbach unter www.stadt-waechtersbach.de/erleben/kunst-kultur/kunstwettbewerb bewundert werden. Kunstliebhabern, die Interesse an einem der Kunstwerke haben, vermittelt das Stadtmarketing gerne den Kontakt zu den Künstlern. (pm) +++

Neues Beliebtes
    Kontakt
    Kinzig.News Redaktion:
    Telefon:06051 833 712
    E-Mail: redaktion@kinzig.news
    Kinzig.News Vertrieb:
    Telefon:06051 833 711
    E-Mail: vertrieb@kinzig.news
    Kinzig.Termine