Fabelhafter Trend

Seit über zehn Jahren geht es "Mit dem Rad zur Arbeit"

Susanne Simmler (mittlere Reihe, Mitte) würdigte im Rahmen einer kleinen Feier alle Mitarbeitenden, die bereits seit zehn Jahren an der Aktion Mit dem Rad zur Arbeit teilnehmen. - Foto: Main-Kinzig-Kreis


Samstag, 11.09.2021

MAIN-KINZIG-KREIS - Seit mittlerweile elf Jahren findet die Radaktion „Mit dem Rad zur Arbeit“ im Main-Kinzig-Kreis statt. Im vergangenen Jahr stand das zehnjährige Jubiläum an, doch die geplante Feier musste wegen der Corona-Pandemie und deren Folgen ausfallen. Nun wurde die Jubiläumsfeier im Main-Kinzig-Forum im kleinen Rahmen nachgeholt – und zwar ganz im Sinne eines Zitats von Albert Einstein: „Das Leben ist wie Radfahren. Um Balance zu halten musst Du in Bewegung bleiben.“

Erste Kreisbeigeordnete Susanne Simmler würdigte die 16 Mitarbeitenden, die bereits seit 2010 an der Radaktion teilnehmen: Andrea Heinrich, Edith Hubbert, Olga Judt, Annette Otto, Ilka Sauerteig, Dr. Angelika Schreiber, Bettina van der Stap, Inge Jackel, Volker Achtert, Marco Auth, Michael Creß, Bernd Herbert, Volker Horn, Bernd Kaltschnee, Kevin Kuntz und Ingo Wagner: „Es ist toll, das so viele Mitarbeitende des Main-Kinzig-Kreises und seiner Unternehmen seit mehr als zehn Jahren mit so großer Kontinuität in Bewegung bleiben und den Gesundheitsgedanken hoch halten.“ Waren es im ersten Jahr noch 26 Mitarbeitende, die während des Aktionszeitraums von Mai bis August in die Pedale traten, sind es in diesem Jahr 90. Der Rekord vor der Corona-Pandemie lag bei 100 Teilnehmenden.

Diese Entwicklung zeige insgesamt „einen fabelhaften Trend“, so Susanne Simmler. Nicht nur den Teilnehmenden, sondern auch den Sponsoren und Partnern gelte großer Dank: den Kreiswerken Main-Kinzig, der Main-Kinzig Gas-Versorgung, dem Kommunalen Center für Arbeit, dem Eigenbetrieb Abfallwirtschaft und der Spessart Tourismus- und Marketing GmbH. Einen besonderen Dank richtete sie an die Initiatoren der bundesweiten Aktion: die Gesundheitskasse AOK und den Allgemeinen Deutschen Fahrradclub (ADFC). Diese Sponsoren und Partner ermöglichten es durch ihre großzügigen Sachspenden, dass der Main-Kinzig-Kreis im Rahmen der Aktion jedes Jahr attraktive Sonderpreise verlosen könne.

Gut für die Umwelt


Michael Creß, heute Referatsleiter im Büro des Kreisbeigeordneten Winfried Ottmann, brachte die Idee zu „Mit dem Rad zur Arbeit“ bei seinem beruflichen Wechsel von Frankfurt in das Gesundheitsamt des Main-Kinzig-Kreises im Jahr 2010 mit. Ein Jahr später übernahm Inge Jackel, Sachbearbeiterin im Gesundheitsamt, die Organisation und Koordination der Radaktion.

„Schaut man sich all die Radtouren und besonderen Veranstaltungen an, die im zurückliegenden Jahrzehnt auf die Beine gestellt wurden, lässt sich sagen, dass ‚Mit dem Rad zur Arbeit‘ einem Überraschungs-Ei ähnelt. Einfach, weil die Aktion ähnlich positive Attribute vereint: Erstens ist Fahrradfahren Bewegung und damit gut für die Gesundheit. Zweitens macht Radfahren viel Spaß. Und drittens ist es gut für die Umwelt“, so Susanne Simmler, die als Gesundheitsdezernentin Schirmherrin der Aktion ist. „Nicht zu vergessen: Das gemeinsame Radfahren macht die Gemeinschaft stark. Dabei geht es nicht um Spitzensport, auch wenn individuell Spitzenleistungen erbracht werden.“

Susanne Simmler würdigte die Verdienste von Organisatorin und Koordinatorin Inge Jackel, die selbst seit zehn Jahren mit dem Rad zur Arbeit fährt: „Inge Jackel hat das Projekt damals unter ihre Fittiche genommen. Sie ist seither die Schnittstelle zwischen Sponsoren, Partnern und Teilnehmenden. Mit großem Engagement widmet sie sich jedes Jahr aufs Neue dieser Herzensangelegenheit. Dafür möchte ich ihr meinen besonderen Dank aussprechen.“

Für die Erste Kreisbeigeordnete steht außer Zweifel, dass es auch in Zukunft gelingt, den Gesundheitsgedanken weiterzutragen und Mitarbeitende von der Radaktion im Main-Kinzig-Kreis zu überzeugen: „Ich bin gespannt, welche neuen Ideen in den kommenden Jahren auf uns warten und zuversichtlich, dass wir noch den einen oder anderen Meilenstein vor uns haben.“ (pm)

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